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Vienenburg

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Vienenburg ist ein Stadtteil von Goslar im Landkreis Goslar in Niedersachsen, Deutschland. Vor der Eingemeindung nach Goslar am 1. Januar 2014 bildete Vienenburg zusammen mit den heutigen Goslarer Stadtteilen Immenrode, Lengde, Lochtum, Weddingen und Wiedelah die Stadt Vienenburg.

Geografie

Lage

Der Stadtteil liegt im nordwestlichen Harzvorland rund 11 km (Luftlinie) nordöstlich von Goslar an der Einmündung der Radau in die Oker bzw. am Vienenburger See, der direkt an den Harly-Wald grenzt. Im Süden wird der Ort von dem Menneckenberg begrenzt, einer bis nördlich von Harlingerode reichenden Landzunge.

Gliederung vor der Eingemeindung nach Goslar


  • Immenrode (1631 Einwohner)
  • Lengde (670 Einwohner)
  • Lochtum (636 Einwohner)
  • Vienenburg mit den Siedlungen Wöltingerode und Wennerode (5551 Einwohner)
  • Weddingen (638 Einwohner)
  • Wiedelah (1432 Einwohner)
(Stand: 31. Dezember 2011Einwohnerzahl der Gemeinden und Ortsteile des Landkreises Goslar. In: www.landkreis-goslar.de. 2011.)

Nachbarorte


Geschichte

Datei:Burgruine Vienenburg Ringmauer.jpgminiBurgruine Vienenburg
Vienenburg wurde erstmals 1306 urkundlich genannt. Von 1935 bis zum 31. Dezember 2013 hatte es Stadtrechte.
Auf eine Anfang des 13. Jahrhunderts durch Kaiser Otto IV. errichtete und 1291 zerstörte Burg (Harliburg) folgte um 1300 durch die Grafen von Wernigerode ein Burgbau „up de Viene“, der seit 1803 Domäne ist.
Bis 1941 gehörte Vienenburg wie der gesamte Landkreis Goslar zur preußischen Provinz Hannover und wurde dann in das Land Braunschweig umgegliedert,Verordnung über Gebietsbereinigungen im Raume der Hermann-Göring-Werke Salzgitter. das 1946 im Bundesland Niedersachsen aufging.

Eingemeindungen


Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Immenrode, Lengde, Lochtum, Weddingen und Wiedelah eingegliedert.
Am 1. Januar 2014 wurden die Städte Vienenburg und Goslar vereinigt, indem die Stadt Vienenburg in die Stadt Goslar eingegliedert wurde. Dabei wurde die Stadt Vienenburg aufgelöst und ihre sechs ehemaligen Stadtteile bilden seitdem Stadtteile der Stadt Goslar.

Einwohnerentwicklung

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! Entwicklung !! Jahr !! Einwohner
-
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Einwohnerzahlen der ehemaligen Stadt Vienenburg
miniEinwohnerentwicklung der ehemaligen Stadt Vienenburg
{
valign = "top"
{ class="wikitable"
! Jahr Einwohner Quelle
-
1821 4272
-
1848 5030
-
1871 5251
-
1885 6276
-
1905 9418
-
1925 9007
-
1933 8890
-
1939 8790
valign = "top"
{ class="wikitable"
! Jahr Einwohner Quelle
-
1946 13.690
-
1950 14.925
-
1956 13.325
-
1961 12.656
-
1968 12.598
-
1970 13.005
-
1975 12.265
-
1980 11.637
valign = "top"
{ class="wikitable"
! Jahr Einwohner Quelle
-
1985 11.172
-
1990 11.357
-
1995 11.487
-
2000 11.563
-
2005 11.234
-
2010 10.682
-
2013 10.492
(Ab 1972 Gebietsstand der Stadt Vienenburg bis 2013. Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)
Siehe auch den Abschnitt Einwohnerentwicklung im Artikel Goslar – dort wird die Einwohnerentwicklung von Goslar mit und ohne den Einwohneranteil von Vienenburg besprochen.

Religion

Datei:Vienenburg Kirche kath.jpgminiKatholische Kirche
minilinksEvangelische Kirche
In Vienenburg befindet sich eine evangelische Kirche, sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1912 umgebaut. Ihre Kirchengemeinde gehört zur Propstei Bad Harzburg.
Die katholische Kirche Hl. Familie, 1826–1829 auf dem Kattenberg errichtet und 8. Dezember 1829 von Bischof Godehard Joseph Osthaus geweiht, gehört heute zur Pfarrgemeinde Liebfrauen in Bad Harzburg.
Ein Königreichssaal der Zeugen Jehovas befindet sich am Vienenburger See.

Politik

{{Wahldiagramm
LAND = DE
TITEL = Stadtratswahl 2011
TITEL2 = Wahlbeteiligung: 54,67 % (2006: 59,78 %)
JAHRALT = 2006
JAHRNEU = 2011
GUV = ja
PARTEI1 = SPD
ERGEBNIS1 = 38.92
ERGEBNISALT1 = 49.74
PARTEI2 = CDU
ERGEBNIS2 = 29.98
ERGEBNISALT2 = 39.43
PARTEI3 = BfV
ERGEBNIS3 = 17.51
ERGEBNISALT3 = 0.00
FARBE3 = 6699FF
PARTEI4 = GAW
ERGEBNIS4 = 8.69
ERGEBNISALT4 = 7.99
FARBE4 = 009600
PARTEI5 = NPD
ERGEBNIS5 = 3.00
ERGEBNISALT5 = 2.82
PARTEI6 = LINKE
ERGEBNIS6 = 1.87
ERGEBNISALT6 = 0.00

Letzter Stadtrat von November 2011 bis Dezember 2013


Der Rat der Stadt Vienenburg setzte sich für die Wahlperiode ab dem 1. November 2011 wie folgt zusammen:
{
-
SPD: 10 Sitze
-
CDU: 8 Sitze
-
Bürger für Vienenburg: 5 Sitze (ab 1. Juni 2013: 4 Sitze)
-
GAW: 2 Sitze
-
NPD: 1 Sitz
-
Fraktionsloses Mitglied (FDP): 1 Sitz (ab 1. Juni 2013)
Die Stadträte von Goslar und Vienenburg haben im Dezember 2012 die Vereinigung der Städte Vienenburg und Goslar zum 1. Januar 2014 beschlossen. Die Abstimmung erfolgte in namentlicher Abstimmung mit Gegenstimmen vom fraktionslosen FDP-Mitglied sowie vom Vertreter der NPD.Detlef Kühlewind: In: www.goslarsche.de. 18. Dezember 2012.

Letzte Bürgermeisterin

Letzte amtliche Bürgermeisterin der Stadt Vienenburg war Astrid Salle-Eltner (SPD).

Ortsvorsteher

Seit 2013 ist Martin Mahnkopf (SPD) Ortsvorsteher der Ortschaft Vienenburg.

Städtepartnerschaften

  • , Stadt in Schottland
  • Kultur und Sehenswürdigkeiten

    minilinksBahnhofsgebäude von 1840
    miniKaisersaal
    Wegen der günstigen geographischen Lage im Harzvorland ist Vienenburg ein beliebter Ausgangsort für die Erkundung des Harzes. Der Ort bietet touristische Attraktionen, die ihn zu einem Naherholungsgebiet machen.
    Der weitläufige Vienenburger See und der Harlyturm auf dem Harlyberg, der sich im Mischwald des Harly-Walds befindet, laden zum Wandern ein. Darüber hinaus besitzt Vienenburg ein Freibad, einen Ruder- und Tretbootverleih sowie weitläufige Angelsport-Möglichkeiten.
    Eine Sehenswürdigkeit ist das älteste noch erhaltene Bahnhofsgebäude Deutschlands aus dem Jahre 1840, das heute ein Eisenbahnmuseum beheimatet. Sehenswert ist auch der neben dem Bahnhofsgebäude stehende Bau des Kaisersaals. Der Kulturverein Vienenburg präsentiert regelmäßig Künstler aus ganz Europa. Das Heimatmuseum hat eine umfangreiche Sammlung über die Geschichte der Stadt Vienenburg zusammengetragen. Außerdem sind drei Buchbände über die Geschichte der Stadt erschienen, die vom Heimatpfleger Herbert Müller verfasst wurden. Bis in die 1980er Jahre wurde in Vienenburg der Goldene Högen als Preis an herausragende Persönlichkeiten und Künstler verliehen.
    Die Freiwillige Feuerwehr Vienenburg wurde 1892 als Freiwillige Turnerfeuerwehr Vienenburg gegründet. Außerdem sind in Vienenburg Pfadfinder sowie der Fußball-Verein FG 16 Vienenburg/Wiedelah (SG Vienenburg/Lochtum) vertreten. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer aktiver Vereine im sportlichen und kulturellen Bereich.

    Wirtschaft und Infrastruktur

    Wirtschaft

    Datei:Schacht II 002.JPGminiKaliwerk Vienenburg
    Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor Vienenburgs ist der Tourismus. Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren sind die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie. Bekannt ist die 1921 in Vienenburg gegründete Käserei August Loose, die sich auf Harzer Käse spezialisierte und zu einem der führenden Harzer Käsehersteller entwickelte. Sie wurde 1998 von der Unternehmensgruppe Theo Müller übernommen, die 2005 den Betrieb zur Sachsenmilch-Molkerei nach Leppersdorf in Sachsen verlegte.
    Zwischen 1884 und 1930 wurde im Kaliwerk Vienenburg Kalisalz gefördert. Die Förderung wurde nach einem Grubenunglück 1930 eingestellt.

    Verkehr

    miniBahnsteig des Vienenburger Bahnhofs
    Vienenburg liegt an der nach Goslar führenden Bundesstraße 241 sowie an den Autobahnen 36 (Anbindung an die A 2 bei Braunschweig und an die A 14 Richtung Halle/Leipzig−Magdeburg) und 369 (Anbindung an die Bundesstraßen 4 nach Bad Harzburg und 6 nach Goslar).
    Vom Bahnhof Vienenburg führen Eisenbahnstrecken in vier Richtungen: nach Norden in Richtung Braunschweig, nach Südosten in Richtung Halberstadt – Halle (Saale), nach Süden in Richtung Bad Harzburg und nach Südwesten in Richtung Oker−Goslar. In Richtung Braunschweig, Goslar und Bad Harzburg fährt der erixx. Die Verbindungen zwischen Goslar und Magdeburg bzw. Goslar und Halle (Saale) werden durch Abellio Mitteldeutschland bedient. An Freitagen und am Wochenende fährt der HarzBerlinExpress über Halberstadt und Potsdam nach Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die ehemalige Güterstrecke nach Langelsheim wegen der Deutschen Teilung eingestellt.
    Von der geplanten RegioStadtBahn Braunschweig hätte Vienenburg bereits im ersten Bauabschnitt ab 2014 bedient werden sollen, das ganze Projekt wurde aber wegen Unwirtschaftlichkeit aufgegeben.

    Bildung

    Der Ortsteil Vienenburg hat neben einer Grundschule auch eine Hauptschule und eine Realschule sowie eine Schule für Lernhilfe und für geistig Behinderte. Andere weiterbildende Schulformen befinden sich in der Innenstadt von Goslar.
    Die Marie-Moelhoff-Barclay-Stiftung, die von der am 25. Dezember 1868 in Vienenburg-Wöltingerode geborenen und am 5. April 1939 in Narbert, Pennsylvania (USA), verstorbenen Marie Moelhoff-Barclay initiiert wurde, fördert die Ausbildung und Gesundheit junger Mädchen und Frauen unter 30 Jahren, die zudem Einwohnerinnen der Stadt Vienenburg sein müssen. Gefördert werden die gymnasiale Schulbildung und das Studium an Fachhochschulen oder Universitäten.

    Persönlichkeiten


    Söhne und Töchter Vienenburgs


    • Friedrich Reese (1791–1871), Bischof von Detroit, erster katholischer Bischof deutscher Nationalität in den USA
    • Christoph Gudermann (1798–1852), Mathematiker
    • Hermann von Kamlah (1840–1919), preußischer Generalleutnant
    • Götz Freiherr von König (1849–1934), preußischer General, Führer des Landwehrkorps im Ersten Weltkrieg
    • Werner Willikens (1893–1961), Politiker (NSDAP), Reichstagsabgeordneter
    • Fritz Deike (1913–1973), Fußball-Nationalspieler
    • Karl Uwe Oppermann (* 1944), Politiker (CDU), Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft
    • Ulrich Mädge (* 1950), Politiker (SPD), Oberbürgermeister von Lüneburg

    Personen, die mit Vienenburg in Verbindung stehen


    • August Winnig (1878–1956), Gewerkschafter, Politiker und Schriftsteller, lebte ab 1945 in Vienenburg
    • Loriot (1923–2011), Humorist, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Vienenburg
    • Birgit Arnold (* 1951 in Wiedelah), Politikerin (FDP/DVP), Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg, ging in Vienenburg zur Schule

    Weblinks


  • Vienenburg auf den Seiten der Stadt Goslar
  • Einzelnachweise


    Kategorie:Stadtteil von Goslar
    Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Goslar)
    Kategorie:Ort im Landkreis Goslar
    Kategorie:Ersterwähnung 1306
    Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1935
    Kategorie:Gemeindeauflösung 2014
    Kategorie:Ort an der Oker
     
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