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Landkreis Allenstein

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  { cellpadding="2" cellspacing="1" summary="Infobox"
! Wappen
! Deutschlandkarte
-
150pxLage des Landkreises Allenstein in Deutschland 1944/45
-
! colspan="2" Basisdaten (Stand 1945)
- Lage des Kreises in Ostpreußen
- class="hintergrundfarbe2"
! colspan="2" 310pxLage des Landkreises
-
! colspan="2" Landkreis Allenstein
- class="hintergrundfarbe2"
! colspan="2" 310pxKarte des Landkreises
Der Landkreis Allenstein war ein Landkreis der preußischen Provinz Ostpreußen, der von 1818 bis 1945 bestand.

Geographie

Der Landkreis Allenstein umfasste das südwestliche Ermland und grenzte südlich und westlich an Masuren.
Im Landkreis Allenstein wohnte eine mehrheitlich katholische Bevölkerung (92,3 %). Der Anteil der polnisch sprechenden Bevölkerung lag 1910 bei 57 %. Die meisten Bewohner (63,7 %) waren in der Landwirtschaft tätig.

Geschichte

Das Gebiet des Landkreises Allenstein gehörte historisch zum Fürstbistum Ermland, das 1772 im Rahmen der ersten polnischen Teilung an das Königreich Preußen fiel. Nach der Einbindung in den preußischen Staat wurden im Ermland 1773 zunächst die beiden landrätlichen Kreise Braunsberg und Heilsberg eingerichtet, die beide der Kriegs- und Domänenkammer Königsberg zugeordnet wurden.
Im Rahmen der preußischen Verwaltungsreformen ergab sich die Notwendigkeit einer umfassenden Kreisreform in ganz Ostpreußen, da die 1752 bzw. 1773 eingerichteten Kreise sich als unzweckmäßig und zu groß erwiesen hatten. Im Ermland wurde aus dem südwestlichen Teil des alten Kreises Heilsberg mit Wirkung vom 1. Februar 1818 der neue Kreis Allenstein gebildet. Er umfasste das Gebiet der alten ermländischen Kammerämter Allenstein und Wartenburg mit den katholischen Kirchspielen Allenstein, Alt Wartenburg, Braunswalde, Dietrichswalde, Diwitten, Grieslienen, Groß Bertung, Groß Kleeberg, Groß Purden, Groß Ramsau, Jonkendorf, Klaukendorf, Lemkendorf, Neu Kokendorf, Schönberg, Schönbruck, Süßenthal, Wartenburg und Wutrienen.
Der Kreis Allenstein wurde dem Regierungsbezirk Königsberg zugeordnet, der 1808 aus der alten Kriegs- und Domänenkammer Königsberg hervorgegangen war. Seit dem 3. Dezember 1829 gehörte der Kreis nach dem Zusammenschluss der Provinzen Ostpreußen und Westpreußen zur neuen Provinz Preußen. Nach der Teilung der Provinz Preußen in die Provinzen Ostpreußen und Westpreußen am 1. April 1878 gehörte der Kreis Allenstein zu Ostpreußen. Am 1. November 1905 wurde der Kreis Allenstein dem neuen Regierungsbezirk Allenstein zugeteilt.
Am 1. April 1910 schied die Stadt Allenstein aus dem Kreis aus und bildete einen eigenen Stadtkreis. Der Kreis Allenstein wurde seitdem als Landkreis Allenstein bezeichnet.
Zum 1. Mai 1919 wurde der Gutsbezirk Schloßfreiheit Allenstein aus dem Landkreis Allenstein in den Stadtkreis Allenstein eingegliedert.
Im Jahre 1920 gehörte der Kreis Allenstein zum Abstimmungsgebiet Allenstein dessen Bewohner nach den Bestimmungen im Friedensvertrag von Versailles über die Gebietszugehörigkeit abstimmen sollten. Es entschieden sich 13,47 % der Abstimmenden des Landkreises für eine Vereinigung mit Polen und 86,53 % für einen Verbleib bei Ostpreußen.
Zum 30. September 1929 fand im Kreis Allenstein entsprechend der Entwicklung im übrigen Freistaat Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher Gutsbezirke bis auf einen aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.
Im Januar 1945 besetzte die Rote Armee das Kreisgebiet und stellte es im März 1945 unter die Verwaltung der Volksrepublik Polen. Diese vertrieb in der Folgezeit die deutsche Bevölkerung. Etwa sieben Prozent der Einwohner, die sie als „autochthone Polen“ einstufte, durften im Gebiet des Landkreises verbleiben. Die meisten bisherigen Kreisbewohner gelangten nach Mecklenburg und Schleswig-Holstein. Das frühere Kreisgebiet gehört heute zum Powiat Olsztyński in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Einwohnerentwicklung

{ class="wikitable"
! Jahr
! Einwohner
! Quelle
-
1818 align="right" 21.635
-
1846 align="right" 39.429
-
1871 align="right" 55.925 Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preußen und ihre Bevölkerung 1871
-
1890 align="right" 77.612 www.verwaltungsgeschichte.de: Landkreis Allenstein
-
1900 align="right" 82.486
-
1910 align="right" 57.919
-
1925 align="right" 55.808
-
1933 align="right" 57.003
-
1939 align="right" 57.077

Politik

Landräte

thumbKreishaus in Allenstein
  • 1818– Friedrich Erdmann von Pastau
  • 1824– von Knoblauch
  • 1831 von Surkow
  • 1832–1841 von Tucholka
  • 1841 Moritz von Lavergne-Peguilhen (1801–1870) (kommissarisch)
  • 1841–1861 Friedrich Wilhelm Martens
  • 1861–1871 Otto Gisevius (1821–1871)
  • 1872–1877 Ernst von den Brincken (1835–1895)
  • 1878–1899 Wilhelm Eduard August Kleemann
  • 1899–1906 Felix Krahmer
  • 1907–1915 Walter Pauly (1871–1959)
  • 1915–1917 von Baumbach (kommissarisch)
  • 1917–1920 Friedrich Otto Dilthey (kommissarisch)
  • 1919–1926 Georg von Brühl
  • 1926–1933 John Menger
  • 1935–1938 Geßner
  • 1938 Franke
  • 1939– Heinrich von Bünau (1906–1992)

Wahlen

Im Deutschen Kaiserreich bildete der Kreis Allenstein zusammen mit dem Kreis Rößel den Reichstagswahlkreis Königsberg 9. Dieser stark katholisch geprägte Wahlkreis wurde bei fast allen Reichstagswahlen zwischen 1871 und 1912 von Kandidaten der Deutsche Zentrumspartei gewonnen. Lediglich bei der Reichstagswahl 1893 konnte mit Anton von Wolszlegier ein Vertreter der Polnischen Fraktion das Mandat gewinnen.Datenbank der Reichstagsabgeordneten

Kommunalverfassung

Der Landkreis Allenstein gliederte sich in Städte, Landgemeinden und – bis zu deren fast vollständigem Wegfall im Jahre 1929 – Gutsbezirke. Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle Gemeinden. Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 die im Deutschen Reich gültige Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Städte und Gemeinden


Verwaltungsgliederung 1945

Der Landkreis Allenstein setzte sich am 1. Januar 1945 aus 131 Gemeinden, darunter die Stadt Wartenburg i.Ostpr. sowie dem gemeindefreien Forstgutsbezirk Ramucker Heide zusammen.Rolf Jehke territorial.de
{ class="wikitable"
- style="font-size:11pt;font-weight:bold"
style="text-decoration:none" width="340" height="16" Amtsbezirke & GemeindenGenWiki, Landkreis Allenstein
width="80" Bevölkerung (1939)Amtliches Gemeindeverzeichnis des Deutschen Reiches 1939, 2. Auflage 1941
width="350" BemerkungAmtliches Gemeinde- und Ortsnamenverzeichnis der Deutschen Ostgebiete unter fremder Verwaltung, 1955
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
style="text-decoration:none" height="16" Stadt Wartenburg i. Ostpr.
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Reuschhagen
align="right" 679
align="right"  
-
height="16" 2. Wartenburg i. Ostpr., Stadt
align="right" 5.843
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Bartelsdorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Groß Bartelsdorf
align="right" 443
align="right"  
-
height="16" 2. Kirschbaum
align="right" 248
align="right"  
-
height="16" 3. Leschnau
align="right" 225
16. Juli 1938 umbenannt, davor Groß Leschno
-
height="16" 4. Neu Märtinsdorf
align="right" 253
24. Dezember 1939 umbenannt, davor Neu Mertinsdorf
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Braunswalde
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Braunswalde
align="right" 503
align="right"  
-
height="16" 2. Groß Buchwalde
align="right" 724
align="right"  
-
height="16" 3. Kainen
align="right" 152
align="right"  
-
height="16" 4. Spiegelberg
align="right" 569
align="right"  
-
height="16" 5. Woppen
align="right" 28
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Cronau
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Cronau
align="right" 803
3. Juli 1929 umbenannt, davor Groß Cronau
-
height="16" 2. Kallacken
align="right" 50
3. Juni 1938 umbenannt, davor Kollacken
-
height="16" 3. Kirschdorf
align="right" 250
align="right"  
-
height="16" 4. Prohlen
align="right" 224
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Dietrichswalde
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Dietrichswalde
align="right" 941
align="right"  
-
height="16" 2. Leissen
align="right" 129
30. September 1928 umbenannt, davor Hermsdorf
-
height="16" 3. Nagladden
align="right" 325
align="right"  
-
height="16" 4. Penglitten
align="right" 195
align="right"  
-
height="16" 5. Rentienen
align="right" 59
align="right"  
-
height="16" 6. Woritten
align="right" 570
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Diwitten
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Diwitten
align="right" 626
align="right"  
-
height="16" 2. Hochwalde
align="right" 260
align="right"  
-
height="16" 3. Rosenau
align="right" 690
align="right"  
-
height="16" 4. Rosgitten
align="right" 63
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Forst Lanskerofen
align="right"  
align="right"  
-
height="29" 1. Ramucker Heide, Anteil Kr. Allenstein, Forst, Forst (teilweise)
align="right" 0
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Forst Purden
align="right"  
align="right"  
-
height="29" 1. Ramucker Heide, Anteil Kr. Allenstein, Forst, Forst (teilweise)
align="right" 0
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Forst Ramuck
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Ramucker Heide, Anteil Kr. Allenstein, Forst, Forst (Rest)
align="right" 0
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Göttkendorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Abstich
align="right" 481
align="right"  
-
height="16" 2. Göttkendorf
align="right" 1.079
align="right"  
-
height="16" 3. Likusen
align="right" 820
16. Juli 1938 umbenannt, davor Lykusen
-
height="16" 4. Redigkainen
align="right" 158
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Grieslienen
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Grieslienen
align="right" 939
align="right"  
-
height="16" 2. Honigswalde
align="right" 265
27. April 1908 umbenannt, davor Mniodowko
-
height="29" 3. Ramucker Heide, Anteil Kr. Allenstein, Forst, Forst (teilweise)
align="right" 0
align="right"  
-
height="16" 4. Stabigotten
align="right" 925
align="right"  
-
height="16" 5. Wemitten
align="right" 387
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Hirschberg
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Daumen
align="right" 173
align="right"  
-
height="16" 2. Hirschberg
align="right" 603
align="right"  
-
height="16" 3. Kirschlainen
align="right" 279
align="right"  
-
height="16" 4. Odritten
align="right" 91
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Jonkendorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Jonkendorf
align="right" 781
align="right"  
-
height="16" 2. Mondtken
align="right" 543
align="right"  
-
height="16" 3. Polleiken
align="right" 81
align="right"  
-
height="16" 4. Steinberg
align="right" 404
align="right"  
-
height="16" 5. Wengaithen
align="right" 215
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Kellaren
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Ganglau
align="right" 183
align="right"  
-
height="16" 2. Reußen
align="right" 870
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Klaukendorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Groß Trinkhaus
align="right" 263
align="right"  
-
height="16" 2. Klaukendorf
align="right" 215
align="right"  
-
height="16" 3. Leinau (Leynau)
align="right" 263
align="right"  
-
height="16" 4. Schönwalde
align="right" 487
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Kleeberg
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Groß Kleeberg
align="right" 521
align="right"  
-
height="16" 2. Klein Kleeberg
align="right" 592
align="right"  
-
height="16" 3. Patricken
align="right" 426
align="right"  
-
height="16" 4. Quidlitz
align="right" 161
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Klein Bertung
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Bertung
align="right" 798
30. September 1938 umbenannt, davor Groß-Bertung
-
height="16" 2. Jomendorf
align="right" 904
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Klein Trinkhaus
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Bruchwalde
align="right" 209
align="right"  
-
height="16" 2. Kalborn
align="right" 547
20. Juli 1934 umbenannt, davor Kalborno
-
height="16" 3. Wiranden
align="right" 241
16. Juli 1938 umbenannt, davor Wyranden
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Kockendorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Alt Kockendorf
align="right" 307
align="right"  
-
height="16" 2. Groß Gemmern
align="right" 89
align="right"  
-
height="16" 3. Neu Kockendorf
align="right" 381
align="right"  
-
height="16" 4. Schaustern
align="right" 358
align="right"  
-
height="16" 5. Tolnicken
align="right" 417
16. Juli 1938 umbenannt, davor Pupkeim
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Kranz
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Barwienen
align="right" 69
align="right"  
-
height="16" 2. Darethen
align="right" 565
24. September 1913 umbenannt, davor Dorothowo
-
height="16" 3. Kranz
align="right" 99
align="right"  
-
height="16" 4. Mauden
align="right" 167
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Kudippen
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Deuthen
align="right" 977
align="right"  
-
height="16" 2. Gronitten
align="right" 236
align="right"  
-
height="16" 3. Schillings
align="right" 74
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Lemkendorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Alt Vierzighuben
align="right" 350
align="right"  
-
height="16" 2. Derz
align="right" 630
align="right"  
-
height="16" 3. Groß Lemkendorf
align="right" 1.002
align="right"  
-
height="16" 4. Klein Lemkendorf
align="right" 102
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Lengainen
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Bogdainen
align="right" 67
align="right"  
-
height="16" 2. Fittigsdorf
align="right" 375
align="right"  
-
height="16" 3. Kaplitainen
align="right" 193
align="right"  
-
height="16" 4. Lengainen
align="right" 731
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Maraunen
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Alt Wartenburg
align="right" 830
align="right"  
-
height="16" 2. Maraunen
align="right" 296
30. September 1928 umbenannt, davor Neu Maraunen
-
height="16" 3. Mokainen
align="right" 597
align="right"  
-
height="16" 4. Skaibotten
align="right" 554
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Nickelsdorf
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Köslienen
align="right" 498
align="right"  
-
height="16" 2. Micken
align="right" 181
align="right"  
-
height="16" 3. Salbken
align="right" 205
align="right"  
-
height="16" 4. Trautzig-Nickelsdorf
align="right" 267
align="right"  
-
height="16" 5. Wadang
align="right" 130
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Plautzig
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Lansk
align="right" 107
align="right"  
-
height="16" 2. Nußtal
align="right" 98
21. April 1905 umbenannt, davor Orzechowo
-
height="16" 3. Plautzig
align="right" 732
align="right"  
-
height="16" 4. Sombien
align="right" 153
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Preiwils
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Gillau
align="right" 458
align="right"  
-
height="16" 2. Graskau
align="right" 93
align="right"  
-
height="16" 3. Klausen
align="right" 177
16. Juli 1938 umbenannt, davor Klutznick
-
height="16" 4. Nerwigk
align="right" 226
align="right"  
-
height="16" 5. Preiwils
align="right" 401
16. Juli 1938 umbenannt, davor Preylowen
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Purden
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Alt Märtinsdorf
align="right" 344
24. Dezember 1939 umbenannt, davor Alt Mertinsdorf
-
height="16" 2. Groß Purden
align="right" 820
align="right"  
-
height="16" 3. Klein Purden
align="right" 195
align="right"  
-
height="16" 4. Pathaunen
align="right" 310
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Ramsau
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Debrong
align="right" 83
align="right"  
-
height="16" 2. Krämersdorf
align="right" 301
align="right"  
-
height="16" 3. Ramsau
align="right" 837
align="right"  
-
height="16" 4. Schönfließ
align="right" 129
align="right"  
-
height="16" 5. Wieps
align="right" 850
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Schönau
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Jadden
align="right" 351
align="right"  
-
height="16" 2. Ottendorf
align="right" 529
align="right"  
-
height="16" 3. Schönau
align="right" 200
align="right"  
-
height="16" 4. Tollack
align="right" 757
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Schönbrück
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Nattern
align="right" 268
align="right"  
-
height="16" 2. Schönbrück
align="right" 644
align="right"  
-
height="16" 3. Schönfelde
align="right" 667
align="right"  
-
height="16" 4. Thomsdorf
align="right" 566
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Schöneberg
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Alt Schöneberg
align="right" 421
align="right"  
-
height="16" 2. Ballingen
align="right" 67
align="right"  
-
height="16" 3. Gedaithen
align="right" 278
align="right"  
-
height="16" 4. Gottken
align="right" 230
align="right"  
-
height="16" 5. Neu Schöneberg
align="right" 139
align="right"  
-
height="16" 6. Stenkienen
align="right" 280
align="right"  
-
height="16" 7. Warkallen
align="right" 313
align="right"  
-
height="16" 8. Windtken
align="right" 244
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Süssenthal
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Groß Damerau
align="right" 385
align="right"  
-
height="16" 2. Neu Vierzighuben
align="right" 489
align="right"  
-
height="16" 3. Plutken
align="right" 379
align="right"  
-
height="16" 4. Süssenthal
align="right" 525
align="right"  
- style="font-size:12pt;font-weight:bold"
height="16" Amtsbezirk Wuttrienen
align="right"  
align="right"  
-
height="16" 1. Friedrichstädt
align="right" 130
align="right"  
-
height="16" 2. Grabenau
align="right" 627
19. November 1932 umbenannt, davor Przykopp
-
height="16" 3. Herrmannsort
align="right" 356
16. Juli 1938 umbenannt, davor Neu Kaletka
-
height="16" 4. Neu Bartelsdorf
align="right" 414
align="right"  
-
height="16" 5. Teerwalde
align="right" 347
16. Juli 1938 umbenannt, davor Alt Kaletka
-
height="16" 6. Wuttrienen
align="right" 730
align="right"  

Vor 1945 aufgelöste Gemeinden


  • Baggen, 1929 zu Unterwalde
  • Dongen, am 1. April 1939 zu Diwitten
  • Groß Ramsau und Klein Ramsau, am 30. September 1928 zur Gemeinde Ramsau zusammengeschlossen
  • Grünau, vor 1910 zum Forstgutsbezirk Stabigotten
  • Klein Bartelsdorf, am 30. September 1928 zu Kirschbaum
  • Kosno, am 14. Juli 1907 zum Forstgutsbezirk Purden
  • Kucharzewo, am 1. April 1937 zu Nußtal
  • Wygodda, 1929 zu Bruchwalde

Ortsnamen

1938 fanden im Kreis Allenstein umfangreiche Änderungen von Ortsnamen statt. Das waren, da meist „nicht deutsch genug“, lautliche Angleichungen, Übersetzungen oder freie Erfindungen, zum Beispiel:
{
Alt Kaletka:
Teerwalde
-
Klutznick:
Klausen
-
Leynau:
Leinau
-
Lykusen:
Likusen
-
Neu Kaletka:
Herrmannsort
-
Preylowen:
erst: Preywils, dann: Preiwils, heute: Prejlowo
-
Pupkeim:
Tolnicken
-
Wyranden:
Wiranden
Einige weitere Umbenennungen waren schon vor 1938 erfolgt:
{
Orzechowo:
Nußtal (vor 1909)
-
Przykopp:
Grabenau (1932)
-
Kalborno:
Kalborn (1934)

Personen

  • Hugo Haase (1863–1919), deutscher Politiker (SPD und USPD)
  • Feliks Nowowiejski (1877–1946), polnischer Komponist
  • Emil Stürtz, Oberpräsident der Provinz Brandenburg von 1936 bis 1945
  • Erich Mendelsohn, Architekt
  • Heinz Tiessen, Komponist
  • Hans-Jürgen Wischnewski, Politiker (SPD)
  • Ulrich Schrade, Philosoph
  • Georg Sterzinsky (1936–2011), Kardinal und Erzbischof von Berlin
  • Gerd-Helmut Komossa (1924–2018), deutscher Generalmajor a. D.
  • Herbert Monkowski (* 1934), deutscher Publizist und Bundesverdienstkreuzträger
  • Georg Hermanowski (1918–1993), Schriftsteller, Historiker, Übersetzer
  • Lucas David (1503–1583), preußischer Historiker
  • Franz Hipler (1836–1898), deutscher Historiker und Theologe
  • Alois Bulitta (1897–1971), deutscher Volkswirt, Slawist, Schulrat, Fachbuchautor, Bundesverdienstkreuzträger
  • Arno Bulitta (1921–1995), deutscher Mediziner, stellv. Bürgermeister und Lokalpolitiker sowie Bundesverdienstkreuzträger
  • Franz Bulitta (1900–1974), deutscher Pfarrer und Geistlicher Rat sowie Bischöflicher Kommissar
  • Josef Bulitta (1908–1979), deutscher Jurist, Sach- und Schulbuchautor, Gründer der "Aktion für das Leben" und Bundesverdienstkreuzträger
  • Ursula Fox (* 1938), Ökonomin, Sachbuchautorin und Bundesverdienstkreuzträgerin
  • Ulrich Fox (1937–2012), Ingenieur, Sachbuchautor, Heimatforscher und Bundesverdienstkreuzträger
  • Horst Tuguntke (* 1931), deutscher Verwaltungsjurist, Heimatforscher, Publizist und Bundesverdienstkreuzträger

Literatur

  • Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen. Heft 1: Regierungsbezirk Allenstein. Berlin 1912, S. 2–9, Ziffer 2: Landkreis Allenstein.
  • Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 18–19, Ziffer 13.
  • Adolf Schlott: Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen. Hartung, Königsberg 1861, S. 29–38.
  • Preußisches Finanzministerium: Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg: Berlin 1966, Kreis Allenstein, S. 1–43.
  • Beiträge zur Kunde Preußens. Band 2, Königsberg 1819, S. 493.
  • Grunenberg. Geschichte und Statistik des Kreises Allenstein. A. Harich, Allenstein, 1864.
  • A. C. A. Friedrich: Historisch-geographische Darstellung Alt- und Neu-Polens. Berlin 1839, S. 604.

Weblinks


  • Kreisgemeinschaft Allenstein e.V.
  • Landkreis Allenstein im Genwiki
  • Stadt Allenstein

Einzelnachweise


Allenstein
Kategorie:Ermland
Kategorie:Gegründet 1818
Kategorie:Aufgelöst 1945
Kategorie:Powiat Olsztyński
 
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