Today: Thursday 17 June 2021 , 5:49 pm


advertisment
search


Lorch (Rheingau)

Last updated 23 Dag , 23 uur 7 Keer bekeken

Advertisement
In this page talks about ( Lorch (Rheingau) ) It was sent to us on 24/05/2021 and was presented on 24/05/2021 and the last update on this page on 24/05/2021

Jouw commentaar


Voer code in
 
Lorch ist eine Stadt im Rheingau im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Der Ort wird vom Weinbau und Tourismus geprägt. Er gehört zum Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Geografie


minilinksBlick ins Wispertal
miniLorch

Geografische Lage

Lorch liegt am äußersten Westen des Rheingau-Taunus-Kreises an der Mündung der Wisper in den Rhein und ist die westlichste Gemeinde Hessens. Die Ortschaft befindet sich an den nordwestlichen Ausläufern des Rheingaugebirges, etwa zehn Kilometer nördlich des Rheinbogens am Binger Loch. Rheinaufwärts reicht das Stadtgebiet von der Kernstadt über den Bächergrund und das Bodental mit dem dort in Hanglage angelegten Campingplatz Suleika bis zu den Steilhängen des Teufelskadrich, der das Ende des Taunushauptkamms markiert, bis fast zum Spiesbach etwa bei Rheinkilometer 534,5. Rheinabwärts reicht das Stadtgebiet bis zum Niedertal an der Grenze zum rheinland-pfälzischen Kaub bei Rheinkilometer 544, wo als niedrigster Punkt Hessens der Wasserspiegel des Rheins mit 71,1 Meter angegeben ist. Die malerische Lage im Rheintal auf halber Strecke zwischen Rüdesheim am Rhein und Sankt Goarshausen wird geprägt durch eine Ausweitung des ansonsten sehr engen Mittelrheintals mit der unter Naturschutz stehenden Insel Lorcher Werth und der Wispermündung im Zentrum. Der Gemarkungsbereich erstreckt sich in das waldreiche Wispertal entlang der L 3033 zwischen Lorch und der Kreisstadt Bad Schwalbach. Der Steillagenweinbau und ausgedehnte Wälder in tief eingekerbten Tälern prägen das Landschaftsbild um Lorch. Höchste Erhebung ist der Hinterloh nördlich von Espenschied nahe der Landesgrenze mit etwa 465 Metern. Die Stadt ist staatlich anerkannter Erholungsort.

Nachbargemeinden


Nachbargemeinden sind, im Norden beginnend, rechtsrheinisch Kaub, Sauerthal, Dörscheid (Gemeindewald), Lipporn, Welterod (alle fünf im Rhein-Lahn-Kreis), Oestrich-Winkel, Geisenheim, Rüdesheim am Rhein, und linksrheinisch Trechtingshausen, Niederheimbach, Oberdiebach und Bacharach (alle vier im Landkreis Mainz-Bingen).Topographische Karte 1:25.000

Stadtgliederung

Zur Stadt gehören neben Lorch die Stadtteile Lorchhausen, Espenschied, Ransel, Ranselberg und Wollmerschied.

Geschichte

Datei:Lorch, Heimbach mit Heimburg, 1895.jpgminilinksLorch, 1895; im Vordergrund Niederheimbach mit der Heimburg
Die Gegend war schon früh besiedelt, zunächst von den Kelten, seit der Zeitenwende dann von Ubiern und später Mattiakern. Im 1. Jahrhundert rückten die Römer bis an den Taunus vor. Den Römern folgten die Alemannen und mit der Völkerwanderung die Franken.
Das älteste schriftliche Zeugnis der Stadt Lorch ist eine Urkunde aus dem Jahre 1085 (Lorecha) . Darin beurkundet Erzbischof Wezilo, dass der Mainzer Domkanonikus Embricho dem Domkapitel eine Anzahl Güter geschenkt habe, darunter ein Haus und Weinberge in Lorch.
Seit dem 12. Jahrhundert befand sich bei Lorch das südliche Ende des Rheingauer Gebücks, einer von den Erzbischöfen von Mainz aus Sträuchern angelegten Landwehr (siehe auch Trutzburg Blideneck). Im 13. Jahrhundert wurde in Lorch eine Pfarrei eingerichtet, die im Jahr 1254 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. In den Jahren 1460, 1631, 1794 und in der Endphase des Zweiten Weltkriegs kam es in Lorch zu Kriegshandlungen, die zum Teil erhebliche Zerstörungen verursachten.
Im 19. Jahrhundert kam Lorch zum Königreich Preußen und war Teil der Provinz Hessen-Nassau. Erst im Jahre 1885 wurde Lorch zur Stadt erhoben, obwohl es bereits im 13. Jahrhundert mit Mauern und Türmen befestigt war und damit wichtige Voraussetzungen für die Verleihung des Stadtrechts gegeben waren.
Am 10. Januar 1919 wurde der Freistaat Flaschenhals ausgerufen, eine provisorische Staatsbildung zwischen den alliierten Besatzungszonen. Noch heute erinnern zahlreiche Wappen des „Ministaates“ im Stadtgebiet an diese Zeit.
In Lorch waren während der NS-Diktatur 31 ausländische Zwangsarbeiter („Ostarbeiter“) untergebracht, die zur Arbeit im örtlichen Degussa-Werk gezwungen wurden; im März 1945 wurden für einige Tage bis zu 1.100 Zwangsarbeiter zum Ausheben von Panzergräben eingesetzt.
Anfang der 1960er Jahre hielt die Bundeswehr mit ihrem Flugabwehrregiment 5 Einzug. Für Soldaten und deren Familien entstand die Siedlung Ranselberg. Die im Wispertal gelegene Rheingau-Kaserne war ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt, da viele Einwohner in der Kaserne, der zugehörigen Standortverwaltung, im Munitions-, Geräte- und Sanitätsdepot arbeiteten.
Im Zuge der Bundeswehrreform wurde die Kaserne 1993 geschlossen. Am Standort verblieb das unterirdische Gerätehauptdepot Lorch-Wispertal und das ebenfalls unterirdische Sanitätshauptdepot Lorch-Rheingau. Im November 2003 gab die Bundeswehr bekannt den Standort Lorch komplett aufzugeben. Am 31. Dezember 2007 wurde das Sanitätshauptdepot aufgelöst, die Sanitätskompanie Mitte 2008 und am 31. Dezember 2008 schloss das Gerätehauptdepot.

Eingemeindungen


Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde am 1. Oktober 1971 die zuvor selbständige Gemeinde Lorchhausen auf freiwilliger Basis nach Lorch eingemeindet. Am 1. Januar 1977 folgten die Eingemeindungen der zuvor selbstständigen Gemeinden Espenschied, Ransel und Wollmerschied per Gesetz, zugleich schlossen sich der Rheingaukreis, zu dem Lorch gehörte, und der Untertaunuskreis zum Rheingau-Taunus-Kreis zusammen.

Religionen

Lorch ist überwiegend katholisch geprägt und hat eine katholische Kirche. Die evangelische Gemeinde versammelt sich seit 1908 in einem Kirchsaal im Wohnhaus Oberweg 4. Andere Religionen sind nur minimal vorhanden.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011http://www.statistik-hessen.de/subweb/k2006/EG439010.htm Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
{
! colspan="2" align="left" Parteien und Wählergemeinschaften
! %
2016
! Sitze
2016
! %
2011
! Sitze
2011
! %
2006
! Sitze
2006
! %
2001
! Sitze
2001
-
CDU
Christlich Demokratische Union Deutschlands
align="right" 41,3
align="right" 8
align="right" 40,4
align="right" 8
align="right" 45,6
align="right" 9
align="right" 49,1
align="right" 11
-
SPD
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
align="right" 30,1
align="right" 6
align="right" 26,2
align="right" 5
align="right" 25,2
align="right" 5
align="right" 29,2
align="right" 7
-
FWG
Freie Wählergemeinschaft
align="right" 28,6
align="right" 5
align="right" 22,9
align="right" 4
align="right" 21,7
align="right" 4
align="right" 14,2
align="right" 3
-
GRÜNE
Bündnis 90/Die Grünen
align="right" —
align="right" —
align="right" 10,5
align="right" 2
align="right" 7,5
align="right" 1
align="right" 7,5
align="right" 2
- Gesamt
align="right" 100,0
align="right" 19
align="right" 100,0
align="right" 19
align="right" 100,0
align="right" 19
align="right" 100,0
align="right" 23
- Wahlbeteiligung in Prozent
colspan="2" align ="right" 57,3
colspan="2" align ="right" 54,7
colspan="2" align ="right" 55,0
colspan="2" align ="right" 60,6

Bürgermeister

Am 16. Juni 2019 wurde mit 51,2 Prozent der Stimmen Ivo Reßler (parteilos) in einer Stichwahl gegen den Amtsinhaber Jürgen Helbing (CDU) zum Bürgermeister gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 63,6 Prozent. Er tritt sein Amt am 1. Februar 2020 an. Jahrbuch 2020 des Rheingau-Taunus-Kreises, S. 222: Lorch. Ivo Reßler schafft die Sensation. Unabhängiger gewinnt die Bürgermeisterwahl / Kitas bleiben in der Diskussion.
; Frühere Bürgermeister:
  • 2008 bis 2020: Jürgen Helbing (CDU)
  • 1996 bis 2008: Günter Retzmann (SPD)
  • 1984 bis 1996: Alexander Schneider
  • 1971 bis 1983: Wolfgang Muno (CDU)
  • 1948 bis 1971: Karl HofmannLorcher Rundwanderweg Nr. 2 mit Foto vom Gedenkstein an Karl Hofmann: † 10. Oktober 1971
  • 1919 bis 1945: Edmund Pnischeck (Zentrum)

Wappen


{
rahmenlos120pxDas 1973 abgelöste Stadtwappen von Lorch
rahmenlos120pxDas 1973 eingeführte Stadtwappen von Lorch
Bis 1973 zeigte das Lorcher Wappen den Mantel teilenden St.Martin mit Bettler vor silbernem Hintergrund im unteren Viertel das Mainzer Rad auf rotem Grund.
1973 wurde es durch ein gemeinsam gestaltetes Wappen des Ortes Lorchhausen und der Stadt Lorch im Zuge des freiwilligen Zusammenschlusses abgelöst und am 28. Februar 1973 vom Hessischen Minister des Innern mit folgender Blasonierung genehmigt:
Schild im Verhältnis 2:1 gespalten: Vorn in Rot zwei silberne Räder übereinander, getrennt durch einen waagerechten goldenen Balken; hinten in Silber ein rotes Schwert.
Im neuen Wappen steht das Schwert für die durchstochene St. Bonifatius-Bibel des ehemaligen Lorchhäuser Wappens, aber auch für den mantelteilenden St. Martin aus dem alten Lorcher Wappen. Das Mainzer Rad symbolisiert die seit Jahrhunderten bestehende Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Mainz, für das Land Hessen stehen die Farben rot und weiß.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:
  • Ligugé, Frankreich, seit 1976
  • Saint-Benoît, Frankreich, seit 1976
Weinpatenstadt:
  • Gütersloh, Nordrhein-Westfalen
  • Langenfeld (Rheinland), Nordrhein-Westfalen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

miniSt. Martin, Lorch
miniHilchenhaus

Museen

Das Robert-Struppmann-Museum ist das Kunst- und Heimatmuseum der Stadt. Es beherbergt wertvolle Schnitzereien, Dokumente, Plastiken und sakrale Gegenstände, unter anderem den in Holz geschnitzten Kopf des enthaupteten Johannes des Täufers aus dem 12. Jahrhundert und die thronende Madonna mit Jesuskind und Traube aus dem frühen 14. Jahrhundert. Das Museum ist von Ostern bis Ende Oktober jedes Wochenende nachmittags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zugleich dient es als Informationszentrum für Touristen und bietet neben kostenlosen Info-Broschüren auch Bücher über Lorcher Geschichte und lokalen Weinbau.

Bauwerke

  • Pfarrkirche St. Martin: Über den Resten der teils erhaltenen spätromanischen Basilika im 14. Jahrhundert errichteter gotischer katholischer Kirchenbau mit gotischem Hochaltar (1483) des Hans Bilger von Worms (Zuschreibung umstritten); es handelt sich um den größten erhaltenen monochromen Schnitzaltar der Vor-Riemenschneider-Zeit, der als das wertvollste Kunstwerk im Bistum Limburg gilt.Stadt Lorch über die Pfarrkirche St. Martin
  • Das Hilchenhaus, Wohnhaus des Rheingauer Geschlechtes der Hilchen von Lorch, aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, ist als „schönster Renaissancebau am Mittelrhein“ bekannt. Wegen eines gescheiterten Hotelbaus, bei dem das Haus zum Teil eingerissen wurde, war es lange Zeit eine Bauruine. Deren Instandsetzung war Anfang 2014 abgeschlossen.
  • Ruine Nollig, ein Rest der ehemaligen Stadtbefestigung auf einem Felsrücken über der Stadt.miniRuine Nollig
  • Strunk: Ein alter Befestigungsturm von 1527, der auch als Gefängnis diente. Heute befindet sich darin ein Hochzeitszimmer.
  • Leprosenhaus mit Rundturm: In diesem im Mittelalter noch außerhalb der Stadt liegenden Haus versorgte man die Leprakranken.
  • Hexenturm: Ein Gefängnis, in dem vom Mittelalter bis noch ins 18. Jahrhundert neben Verbrechern auch „Hexen“ einsaßen.
  • Kreuzkapelle: Die im unteren Wispertal gelegene Kapelle ist 1486 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist als letzte von ehemals neun Lorcher Kapellen heute noch erhalten. Der Legende nach verdankt sie ihre Entstehung dem Gelübde eines Ritters aus dem Geschlecht Boos von Waldeck.Legende um die Kreuzkapelle Lorch (PDF-Datei; 17 kB) Die Kapelle wurde am 26. Juli 1677 von Weihbischof Adolph Gottfried Volusius eingeweiht. Nach einer Erweiterung 1738 erhielt sie nach einer Restaurierung 1826 ihre heutige Gestalt. 1897 wurde ein Kreuzweg angelegt.Pfarrer Albert Zell: Die Geschichte der Pfarrei St. Martin Lorch am Rhein 1806–1906. S. 67. Auszug aus der Chronik der Lorcher Ehrengarde der 1971 zerstört und 1983 von einer neuen Gestaltung durch den Bildhauer Anton Haust (Presberg) ersetzt wurde.http://www.rheingau-taunus.de/sehenswuerdigkeiten/staedte-im-kreisgebiet/lorch.html Sehenswürdigkeiten in Lorch

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Großveranstaltung Tal total jährlich am letzten Sonntag im Juni. Dabei werden die rechtsrheinische Bundesstraße 42 zwischen Rüdesheim und Koblenz und die linksrheinische Bundesstraße 9 zwischen Bingen und Koblenz von 9 bis 19 Uhr für den Autoverkehr gesperrt und sind frei für Radfahrer und Skater.
  • Hilchenfest jährlich am dritten Wochenende im Juli
  • Kerb (Kirchweih/Kirmes) jährlich das 2. Wochenende im September.
  • Lorcher Kulturtage seit 1991 jährlich Ende September/Anfang Oktober; Theater, Konzerte, Ausstellungen.
  • Weihnachtsmarkt jährlich am Samstag vor dem ersten Advent.
  • Rheingau Musik Festival Konzert in St. Martin, meist ein Orgelkonzert im Juli, jährlich seit 1988
  • Tropen Tango in Wollmerschied, am ersten Augustwochenende.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft und ansässige Unternehmen

In Lorch sind der Weinbau und der Tourismus bedeutend. Es bestehen zudem zahlreiche Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe. Aufgrund der Schließungen des Sanitätshauptdepots Lorch-Rheingau sowie des Gerätedepots, gingen etwa 280 zivile Arbeitsplätze verloren. Auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände wurde ein Gewerbepark geschaffen, wodurch eine Ansiedlung von zahlreichen Unternehmen realisiert werden konnte. Die Arbeitsplatzverluste konnten bisher durch diese Maßnahmen, teilweise kompensiert werden. Größere Unternehmen vor Ort sind die Schwank Spedition GmbH und der Verpackungshersteller Schlaadt Plastics GmbH.
Im Jahr 2011 bestanden in Lorch am Rhein 736 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.Standortinformationen Lorch

Verkehr

Lorch liegt an der B 42 Koblenz–Wiesbaden und der weitgehend parallel verlaufenden Bahnstrecke. Die Entfernung nach Wiesbaden zum Autobahnanschluss der B 42 an die A 66 Richtung Frankfurt beträgt etwa 40 Kilometer. Eine Anbindung an das Autobahnkreuz Mainz–Anschluss A 61/A 60 Köln/Koblenz/Ludwigshafen besteht über die Wiesbaden-Schiersteiner Rheinbrücke und die Rheinfähren Lorch und Kaub an den Auffahrten Laudert und Rheinböllen (etwa 15 km).
Die Stadt ist über die rechte Rheinstrecke dem Rhein-Main-Verkehrsverbund angeschlossen.
Zusätzlich gibt es die ORN-Buslinie Wiesbaden-Lorchhausen.
Der Rheinsteig, der neue Fernwanderweg von Wiesbaden nach Bonn über die Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz führt über die Rheinhöhe von Lorch.

Weinbau

Der Weinbau in Lorch wird innerhalb des Weinanbaugebietes Rheingau unter der Großlage Burgweg geführt. Die Einzellagen sind Kapellenberg (58 Hektar), Schlossberg (53 Hektar), Pfaffenwies (35 Hektar), Bodental-Steinberg (23 Hektar) und Krone (13 Hektar).
Als Rebsorte dominiert der Riesling, aber auch der Spätburgunder hat einen immer größeren Anteil. Aus den Weinen werden auch Edelbrände und Sekt produziert.
Die Reben wachsen in Steillagen, auf steinigen, wärmespeichernden schiefer- und quarzithaltigen Böden. Die große Wasserfläche des Rheins trägt dabei zum Temperaturausgleich bei und wirkt gleichzeitig als Reflektor, der das Sonnenlicht auf die Weinberge lenkt und damit verstärkt.

Bildungseinrichtung

  • Wisperschule (Grundschule)
  • Wanderwege

    • Der Rheinsteig, der rechtsrheinische Wanderweg von Wiesbaden nach Bonn, läuft auf der Rheinhöhe.
    • Der im Jahr 2000 eingerichtete Rheingauer Gebück-Wanderweg hat in Lorch seinen Endpunkt.
    • Der Wispertalsteig ist ein 15 km langer Premium – Rundweg zwischen dem Luftkurort Espenschied (Lorch) und der Wisper.

    Persönlichkeiten

    Die Adelsgeschlechter der Stadt nannten sich „von Lorch“. Ihr bedeutendster Vertreter war Johann (III.) Hilchen von Lorch (1484–1548), Ritter und kaiserlicher Feldmarschall.

    Söhne und Töchter der Stadt

    • Johann Philipp Bohn (1597–1658), Jurist, Kanzler und Reichshofrat
    • Heinrich Wilhelm Dahlen (1853–1904), Ökonomierat, Publizist und Generalsekretär des Deutschen Weinbauvereins
    • Hermann Klein (1904–nach 1964), Präsident der Bundesbahndirektion Mainz
    • Hans Otto Jung (1920–2009), Unternehmer, Jazzmusiker, Mäzen
    • Gerhard Schwenzer (* 1938), von 1983 bis 2005 katholischer Bischof von Oslo
    • Arno Schilson (1945–2005), katholischer Theologe
    • Ivo Zell, Gewinner von Jugend forscht und Gewinner des Gordon E. Moore Award bei der Intel International Science and Engineering Fair 2017 mit einem Nurflügel-FlugzeugsHessenschau.de abgerufen am 24. Mai 2017.

    Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

    • Friedrich von Stockheim (1462–1528), Oberschultheiß der Stadt 1505 bis 1521
    • Peter Paul Nahm (1901–1981), Politiker (CDU) und Staatssekretär
    • Professor August Weckbecker (1888–1939), Bildhauer und Maler
    • Paul Dahlen (1881 - 1954) Maler und Grafiker, Sohn des Heinrich Wilhelm Dahlen (1853–1904)

    Literatur

    • Robert Struppmann: Chronik der Stadt Lorch im Rheingau. 1981, 1988
    • Holger Simon: Das Hochaltarretabel aus Lorch am Rhein. Grundlegende Überlegungen zum neuzeitlichen Bildbegriff. In: Norbert Nußbaum, Claudia Euskirchen, Stephan Hoppe (Hrsg.): Wege zur Renaissance. Beobachtungen zu den Anfängen neuzeitlicher Kunstauffassung im Rheinland und den Nachbargebieten um 1500. Köln 2003, S. 364–389.
    • Paul Dahlen -1881 Geboren in Karlsruhe - 1954 Gestorben in Wiesbaden; Maler im Welterbe Mittelrhein; Werkverzeichnis Malerei und Grafik; Bearbeitet und herausgegeben von Georg Breitwieser; Herausgeber: Wisperverlag - Lorch am Rhein; 65391 Lorch; Am Ranselberg 2;
    • ISBN 978-3-928603-22-5

    Einzelnachweise


    Dokumente

    • Bild von Lorch aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833
    • Bild der Ruine Nollingen aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833
    • Bild von Lorchhausen aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833

    Weblinks


    • Liste der Kulturdenkmäler in Lorch (Rheingau)
    • Offizielle Website der Stadt Lorch
    • Liste ehemaliger Bundeswehr-Liegenschaften

    Kategorie:Ort im Rheingau-Taunus-Kreis
    Kategorie:Rheingau
    Kategorie:Weinort in Hessen
    Kategorie:Ort am Mittelrhein
    Kategorie:Ort im Freistaat Flaschenhals
    Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Hessen
    Kategorie:Ersterwähnung 1085
    Kategorie:Stadt in Hessen
    Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1885
     
    Opmerkingen

    Er zijn nog geen reacties




    laatst gezien
    die meisten Besuche