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North American F-86

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In this page talks about ( North American F-86 ) It was sent to us on 24/05/2021 and was presented on 24/05/2021 and the last update on this page on 24/05/2021

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Die North American F-86 Sabre war ein einstrahliges Jagdflugzeug des US-amerikanischen Herstellers North American Aviation. Der Tiefdecker war in der Anfangszeit des Kalten Krieges im Einsatz.

Geschichte

Entwicklung

Schon 1944 wurden zwei Prototypen der NA-134 in Auftrag gegeben, die als Vorläufer der NA-140 gelten kann. Am 18. Mai 1945 bestellte die USAAF drei Muster der NA-140 unter der Bezeichnung XP-86. Im August 1945 wurde nach der Auswertung deutscher Entwicklungsunterlagen beschlossen, die Konstruktion radikal zu ändern und mit Pfeilflügeln auszustatten. Man orientierte sich vor allem an den Windkanalversuchen, die mit dem 35° gepfeilten Flügel des Me-262-HG-II-Projekts noch bei Messerschmitt durchgeführt worden waren. Auch bei den eingesetzten automatischen Vorflügeln zur Behebung des Tip-Stall-Problems (Überziehen der Flügelspitzen) war die Me 262 Vorbild. Man verwendete hierbei jedoch eine vierteilige Variante, während die Me 262 einen nur zweiteiligen Vorflügel einsetzte. Während die ersten Entwürfe der NA-140 noch ein NACA-Laminarprofil vorsahen, wählte man später das symmetrische Hochgeschwindigkeitsprofil der Me 262 HG II. Dieses hatte an der Wurzel ein Dickenverhältnis von 9,8 Prozent (Profil 0009,8) und an der Flügelspitze von 9 Prozent.H.-U. Meier: Die Pfeilflügelentwicklung in Deutschland bis 1945 – Die deutsche Luftfahrt, Band 33. Bernard & Graefe, S. 436ff. Nach Erfahrungen in Korea wurde das Profil nochmals überarbeitet und zu NACA 0009-64 und NACA 0008.1-64 abgeändert. Der Prototyp flog am 1. Oktober 1947. Im Bahnneigungsflug durchbrach das Muster am 25. April 1948 die Schallmauer. Im selben Jahr wurde aufgrund einer Änderung des US-Bezeichnungssystems aus der P-86 die F-86. In Dienst gestellt wurde die F-86 im Jahr 1949. Eine Version mit ungepfeilten Tragflächen wurde für die United States Navy als FJ-1 Fury entwickelt.
Die North American F-86E (zuständiger Chefingenieur Fred Prill) war der einzige Jäger der westlichen Welt, der es im Koreakrieg mit der sowjetischen MiG-15 aufnehmen konnte – die Leistungsdaten waren zwar etwas schlechter, dafür waren die Flugeigenschaften besser. Im Koreakrieg wurde die F-86 als Luftüberlegenheitsjäger eingesetzt, um die als Jäger veralteten Typen wie die Lockheed F-80, die Republic F-84 und die Gloster Meteor, die als Jagdbomber über dem Gefechtsfeld eingesetzt wurden, vor MiG-Angriffen zu schützen. Dagegen erhielten die nordkoreanisch-chinesischen Truppen keinerlei Luftunterstützung, da sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr über dafür geeignete Flugzeuge verfügten. Am 17. Dezember 1950 schoss der US-Pilot Bruce H. Hinton mit seiner F-86 erstmals eine nordkoreanische MiG-15 ab. Die erfolgreichsten US-Kampfpiloten mit einer F-86 waren James Jabara mit 15 und George A. Davis Jr. mit 11 MiG-Abschüssen im Kriegsjahr 1951.
In der Folge des Koreakrieges wurde die F-86 zum Standardjäger der NATO. Obwohl der Typ ursprünglich als Tagjäger konzipiert worden war, entwickelte North American auf der Basis der F-86 auch einen mit Radar ausgerüsteten Allwetterjäger. Übergangsweise flog auch die britische Royal Air Force Sabre der kanadischen Produktionslinie. Die erste britische Sabre-Staffel war ab Mai 1953 die No. 67 Squadron.Larry Davis: North American F-86 Sabre – Focus Aircraft. In Wings of Fame Volume 10, 1998, S. 99 Im Bereich der RAF Germany flogen Mitte der 1950er-Jahre zehn Sabre-Staffeln. Auch die Bundesluftwaffe verwendete die F-86 als Tagjäger, Jagdbomber und Allwetterjäger.
Mit der F-86 konnten am 15. September 1948 (F-86A, 1079,841 km/h), 19. November 1952 (F-86 D, 1124,137 km/h) und am 16. Juli 1953 (F-86 D, 1151,883 km/h) jeweils die absoluten Geschwindigkeitsweltrekorde errungen werden. Über 100 Exemplare der Maschine sind in über zwei Dutzend Ländern erhalten und teilweise noch flugfähig.

Sabre in Deutschland

Die F-86 wurde von der deutschen Luftwaffe sowie diversen NATO-Luftwaffen wie der USAFE in der Bundesrepublik eingesetzt. Die Luftwaffe verfügte über Sabre Mk. 5 und Mk. 6 des kanadischen Produzenten Canadair, die als Tagjäger eingesetzt wurden, sowie über F-86K, die als Allwetterjäger dienten. Äußerlich unterschieden sich diese Flugzeuge vor allem dadurch, dass die K-Version – wie auch die Version F-86D, aus der sie entwickelt worden war – mit dem AN/APG-36-Radar ausgerüstet war, das sich über dem Lufteinlass befand.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 4. Außerdem erhielten die von North American gebauten und von Fiat in Turin wieder zusammengesetzten Flugzeuge eine neue, „F-40-Flügel“ genannte, Tragfläche.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 9. Die für die D- und L-Version vorgesehene Raketenbewaffnung aus 24 „Mighty Mouse“-FFAR-RaketenSiegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 11f. wurde allerdings durch vier M-24-A1-Kanonen vom Kaliber 20 mm ersetzt.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 53ff.
Die im Rahmen des Mutual-Defense-Aid-Program für Deutschland vorgesehenen 88 Maschinen wurden 1955 und 1956 gefertigt, in Einzelteilen nach Italien verschifftSiegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 15., nach erfolgtem Zusammenbau zwischen 1957 und 1958 nach Oberpfaffenhofen geflogen und dort zunächst eingelagert.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 16. Erst 1959 wurden diese Flugzeuge wieder aktiviert und zwischen August 1959 und August 1960 erhielt die 3. Staffel der Waffenschule der Luftwaffe 10 die Maschinen und stattete sie in Oldenburg mit Bewaffnung aus. Schon im September 1960 verlegte das Jagdgeschwader 75 als erstes Allwettergeschwader mit allen F-86K der WaSLw nach Leipheim, wobei zu dieser Zeit schon Neuburg an der Donau als endgültiger Standort feststand. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten dort im Frühjahr 1961 verlegte das Geschwader dann auch dorthin,Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 18. und im Mai 1961 wurde aus dem Jagdgeschwader 75 das Jagdgeschwader 74.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 19.
Nach der stürmischen Anfangszeit, die von den vielen Verlegungen und auch Umstrukturierungen innerhalb des Verbandes geprägt war, konnten am 8. April 1963 die 10.000. Flugstunde und zwei Jahre später die 20.000. Flugstunde gefeiert werden. Zu dieser Zeit waren die ersten Verbände der Luftwaffe schon mit dem Starfighter ausgerüstet, der nach und nach in allen Verbänden zum Einsatz kommen sollte; am 12. Mai 1964 landete so auch der erste für das JG 74 bestimmte Starfighter in Neuburg.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 24. Während der Umrüstung des Geschwaders wurden die Sabre Dogs in einer dritten Staffel zusammengezogen, um weiter den NATO-Auftrag wahrnehmen zu können. Am 5. Januar 1966 wurde der letzte Flug einer F-86K des JG 74 durchgeführt. Während des Betriebes gingen dabei sechs Maschinen verloren, die verbliebenen Flugzeuge wurden nach Oberpfaffenhofen geflogen und 59 von ihnen nach Venezuela verkauft, wo sie noch einige Jahre geflogen wurden.Siegfried Wache, Andreas Klein: North American F-86K „Sabre“. Erlangen 2007, S. 58f.

Stationierungsorte in Deutschland

  • Deutsche Luftwaffe
    • Fliegerhorst Ahlhorn, Februar 1959 bis April 1963 und kurze Zeit ab Oktober 1963, Sabre Mk. 6 im Jagdgeschwader 71
    • Fliegerhorst Leipheim, Oktober 1960 bis April 1961, F-86K im Jagdgeschwader 75
    • Fliegerhorst Leck, November 1959 bis Oktober 1964, Sabre Mk. 6 im Jagdgeschwader 72
    • Fliegerhorst Neuburg, Mai 1961 bis Dezember 1965, F-86K im Jagdgeschwader 74
    • Fliegerhorst Nörvenich, April bis September 1957, Sabre Mk. 5, Waffenschule 10
    • Fliegerhorst Oldenburg, Juli 1959 bis Ende 1962, Sabre Mk. 5,Waffenschule 10, und Oktober 1964 bis Dezember 1966 im Jagdbombergeschwader 43
    • Fliegerhorst Pferdsfeld, Januar 1960 bis April 1967, Sabre Mk. 6 im Jagdgeschwader 73, das JG73 lag zuvor wenige Wochen in Oldenburg
    • Fliegerhorst Wittmundhafen, April 1963 bis Oktober 1963, Sabre Mk. 6 im Jagdgeschwader 71
  • Royal Air Force, 2nd Tactical Air Force
    • RAF Brüggen, August 1953 bis April 1956, Sabre F.4 (67th, 112th und 130th Squadron)
    • RAF Geilenkirchen, Januar 1954 bis Juni 1956, Sabre F.4 (3rd und 234th Squadron)
    • RAF Jever, Juli 1953 bis Januar 1956, Sabre F.4 (4th und 93rd Squadron)
    • RAF Oldenburg, Oktober 1953 bis November 1955, Sabre F.4 (20th, 26th und 234th Squadron)
    • RAF Wildenrath, März 1953 bis Juli 1955, Sabre F.4 (Sabre Conversion , 3rd und 67th Squadron)
  • Royal Canadian Air Force, 1st Air Division
    • RCAF Baden-Söllingen, September 1953 bis April 1963, Sabre Mk.4/5/6 (3rd Wing mit der 414th, 422nd und 444th Squadron)
    • RCAF Zweibrücken, April 1953 bis Juni 1962, Sabre Mk.2/4/5/6 (3rd Wing mit der 413th, 427th und 434th Squadron)
  • United States Air Forces in Europe
    • Bitburg AB, März 1955 bis 1956, F-86F (36th Day Fighter Wing)
    • Hahn AB, August 1953 bis Dezember 1959, F-86F/D (81st Fighter Bomber Squadron, 496th Fighter Interceptor Squadron)
    • Ramstein AB, Frühsommer 1953 bis März 1958, F-86F/D (86th Fighter Bomber Wing/Fighter Interceptor Group)
    • Fliegerhorst Erding, Februar 1956 bis Dezember 1959, F-86D (440th Fighter Interceptor Squadron)

Verluste der Bundesluftwaffe

Die Bundeswehr musste den Verlust von sechs F-86K beklagen, die zerstört oder so stark beschädigt wurden, dass sie abgeschrieben werden mussten.
  • 7. Dezember 1960, FU-145, 56-4145: beim Einfliegen in Oberpfaffenhofen abgestürzt, später Ersatzteilspender.
  • 3. Mai 1962, JD-103, 56-4133 und JD-109, 56-4119: im Landeanflug auf Neuburg kollidiert, beide Piloten wurden getötet.
  • 30. Oktober 1963, JD-101, 56-4130: in Straß bei Neuburg abgestürzt, Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz, Trümmer töteten am Boden vier Personen und verletzten elf weitere.Ludwig Wagner: Die Absturz-Katastrophe von Straß. In: Augsburger Allgemeine. 2. Januar 2009, abgerufen am 20. Januar 2012.
  • 24. November 1964, JD-316, 56-4157: Triebwerk in der Luft explodiert, Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz, Maschine stürzte südlich von Mögglingen auf unbebautes Gebiet. Mögglingen und seine Fast-Katastrophen. In: Rems-Zeitung. 24. November 2014, abgerufen am 07. Mai 2020.
  • 25. Juli 1965, FU-928, 55-4928: beim Testflug schwer beschädigt und abgeschrieben worden, erst Ersatzteilspender, später Gate Guard in Neuburg.
Zudem verunglückten auch mehrere Sabre Mk. 5 und Mk. 6:
  • 7. April 1964, JC-118, F-86 Mk.VI, der Pilot vom Flugplatz Pferdsfeld kam ums Leben, als das Flugzeug im Binger Wald abstürzte.
  • Verluste der USAF

    Die US Air Force verlor zwischen 1949 und 1960 insgesamt 1360 F-86 und 8 RF-86 durch Unfall. Dazu kamen 184 Einsatzverluste in Korea, wovon 110 durch Feindeinwirkung (zum größten Teil durch Jagdflugzeuge) verloren gingen.Statistical Digest of the USAF 1949. S. 142 ff.; 1951–1961, „Tabelle USAF Aircraft Gains and Losses“.

    Varianten

    North American F-86

    miniF-86A des 4th FIW in Korea im Juni 1951
    miniF-86D der 440th FIS in Erding 1956
    Datei:HAFm 7033.jpgminiF-86E im Museum der Griechischen Luftstreitkräfte
    miniRF-86F des USAF-Museums
    miniZweisitzige TF-86F
    miniF-86K des JG 74 im Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow
    ;XF-86: Prototyp (NA-140) mit General-Electric-J35-Triebwerk, zwei gebaut
    ;XF-86A: Erster Prototyp mit General-Electric-J47-Triebwerk
    ;F-86A: Erstes Serienmodell. Ursprünglich war das Flugzeug mit einem Strahltriebwerk General Electric J47-GE1 mit einem Schub von 2200 kp ausgerüstet. Spätere Exemplare erhielten J-47-GE-3, -7, -9 oder -13-Strahltriebwerke mit 2359 kp Schub, 554 gebaut.
    ;DF-86A: Umbau einiger F-86A zu Drohnenkontrollflugzeugen.
    ;RF-86A: Ausrüstung von elf F-86A mit drei Kameras als Aufklärungsflugzeuge
    ;F-86B: Version mit breiterem Rumpf und größeren Reifen. Ein Auftrag über 188 Maschinen wurde storniert.
    ;F-86C: Ursprüngliche Bezeichnung der YF-93A (NA-157) mit Lufteinläufen an den Rumpfseiten, zwei gebaut, Erstflug am 25. Januar 1950
    ;YF-86D: Ursprünglich als YF-95A bezeichnet. Aus politischen Gründen erfolgte am 25. Juli 1950 die Umbenennung in YF-86D. Zwei Prototypen eines Allwetter-Jägers mit AN/APG-37-Radar in der Flugzeugnase, längerem und breiterem Rumpf und J47-GE-17-Triebwerk mit Nachbrenner. Die Bewaffnung bestand aus 24 ungelenkten Raketen des Typs „Mighty Mouse“. Diese Weiterentwicklung hatte nur 25 Prozent gemeinsame Bauteile mit anderen F-86-Versionen. Den Erstflug führte Testpilot George Welch am 22. Dezember 1949 durch.
    ;F-86D: Serienversion der YF-86D, 2504 Exemplare wurden gebaut. Die beiden letzten der oben genannten Geschwindigkeitsrekorde wurden mit dieser Version erflogen.
    ;F-86E: F-86A mit Pendelrudern ausgerüstet. Es wurden 456 Maschinen gebaut, davon 60 F-86E für die USAF bei Canadair in Montreal
    ;F-86E(M): Bezeichnung für ehemalige F-86 der Royal Air Force, die an andere NATO-Staaten abgegeben wurden.
    ;QF-86E: zu Zieldarstellungsdrohnen umgebaute Canadair Sabre Mk. 5
    ;F-86F: F-86E mit verbesserten Tragflächen, 1959 wurden gebaut. In Japan wurden von mehreren Herstellern unter der Leitung von Mitsubishi 300 F-86F gebaut. Die Untervariante F-86F-35 konnte eine 1200 lb schwere taktische Nuklear-Freifallbombe Mk. 12 am linken inneren Außenlastträger tragen. Von der F-86F-35 wurden 264 Exemplare hergestellt, die von der USAF ab Januar 1954 fast ausschließlich in Europa eingesetzt wurden. Für die spezielle Technik des Abwurfs der Atomwaffe im Hochziehen nach einem vorhergehenden Tiefflug, wurde der LABS-Rechner (Low Altitude Bombing System) eingesetzt.Larry Davis: North American F-86. In: Wings of Fame, Vol. 10, 1998, Aerospace Publishing, S. 57
    ;RF-86F: Umbau einiger F-86F zu Aufklärungsflugzeugen sowie von 18 Mitsubishi F-86F
    ;TF-86F: Zwei Exemplare der F-86F wurden zur TF-86 umgebaut. Als Schulflugzeug mit Doppelsteuerung erhielten sie ein zusätzliches Cockpit.
    ;F-86G: F-86D mit stärkerem Triebwerk, Bezeichnung wurde nicht benutzt.
    ;YF-86H: Prototyp eines Jagdbombers mit verbreitertem Rumpf und General-Electric-J73-Triebwerk. Das Heckleitwerk wurde vergrößert und das Fahrwerk verstärkt.
    ;F-86H: Serienversion der YF-86H, die von Beginn an wie die F-86F-35 mit dem „Low Altitude Bombing System“ (LABS), das den Abwurf einer Mk.-12-Nuklearwaffe erlaubte,Larry Davis: North American F-86. In Wings of Fame, Vol. 10, 1998, Aerospace Publishing, S. 82. ausgerüstet war. Ab der 116. Maschine Bewaffnung mit vier 20-mm-Kanonen. Die erste Serienmaschine wurde im Herbst 1954 an das 312th Fighter Bomber Wing in Clovis AFB in New Mexico geliefert. Bereits im Juni 1958 hatte die USAF sämtliche F-86H an die Air National Guard abgegeben. Es wurden 477 Stück gebaut.
    ;QF-86H: Umbau von 29 F-86H zu Zieldrohnen für die US Navy
    ;F-86J: F-86A-5-NA (49-1069) mit Orenda-Triebwerk
    ;YF-86K: Umbau von zwei F-86D als vereinfachte Exportversion mit einer Bewaffnung von vier 20-mm-Kanonen und zwei AIM-9B-Sidewinder-Luft-Luft-Raketen
    ;F-86K: Serienversion der YF-86K, 120 gebaut. Bei Fiat wurden 221 weitere F-86K gebaut, die aus von North American gelieferten Komponenten bestanden. Die Luftwaffe bestellte in den Jahren 1957 und 1958 insgesamt 88 Exemplare, die dem Jagdgeschwader 75 bzw. 74 zugeteilt wurden.
    ;F-86L: Umbau von 827 F-86D mit vergrößerter Flügelspannweite und neuer Avionik

    North American FJ Fury


    Datei:FJ-3 VF-21 CVA-59 NAN1-57.jpgminiFJ-3 auf der USS Forrestal 1956
    ;FJ-2: Version der F-86E für die United States Navy, 200 gebaut
    ;FJ-3: FJ-2 mit verstärktem Fahrwerk und Wright-J65-Triebwerk, 538 gebaut
    ;FJ-4: Jagdbomber ähnlich der F-86H, 374 gebaut

    Canadair Sabre

    miniCanadair Sabre Mk. 6 des JG 71 im Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow
    ;Sabre Mk. 1: Ein Prototyp, F-86A von Canadair
    ;Sabre Mk. 2: F-86E von Canadair, 350 gebaut, 60 für die USAF, drei für die Royal Air Force und 287 für die RCAF
    ;Sabre Mk. 3: ein Prototyp mit Orenda-Triebwerk
    ;Sabre Mk. 4: Serienversion der Mk. 3, 438 gebaut, 10 für die RCAF, 428 für die RAF als Sabre F.4
    ;Sabre Mk. 5: F-86F mit Orenda-Triebwerk, 370 gebaut, 295 für die RCAF, 75 für die Luftwaffe
    ;Sabre Mk. 6: 655 gebaut, 390 für die RCAF, 225 für die Luftwaffe, sechs für Kolumbien und 34 für Südafrika

    CAC Sabre

    miniAustralische Avonsabre
    miniF-86K/L
    Die australische Commonwealth Aircraft Corporation baute die F-86E so um, dass sie das Rolls-Royce-Avon-Triebwerk aufnehmen konnte. Dafür mussten 60 Prozent des Rumpfes geändert werden. Die Bewaffnung bestand aus zwei 30-mm-Aden-Kanonen und zwei AIM-9B.
    ;Sabre Mk. 30: F-86E mit Avon-20-Triebwerk, 21 gebaut
    ;Sabre Mk. 31: F-86F mit Avon-20-Triebwerk, 21 gebaut
    ;Sabre Mk. 32: Jagdbomber mit vier Unterflügelstationen und Avon-26-Triebwerk, 69 gebaut

    USAF-Produktion

    Die F-86 wurde von North American in den Werken Columbus, Ohio und Inglewood, California und von Canadair in Serie gebaut. Im Rahmen des Mutual Defense Aid Programm (MDAP) wurden 460 Flugzeuge hergestellt.
    Abnahme der F-86 durch die USAF:Statistical Digest of the USAF 1948. S. 16; 1949, S. 164 f.; 1951, S. 158; 1952, S. 158; 1953, S. 185 f.; 1954, S. 70 f.; 1955, S. 80 f.; 1956, S. 91 f.
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    -
    XF-86
    rowspan="6" Inglewood
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    align="right" 1
     
     
     
     
     
     
     
    align="right" 3
     
    -
    F-86A
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    align="right" 264
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    align="right" 2
     
     
     
     
     
    align="right" 554
    align="right" 178.408 USD
    -
    YF-86D
     
     
     
     
    align="right" 2
     
     
     
     
    align="right" 2
     
    -
    F-86D
     
     
     
    align="right" 6
    align="right" 80
    align="right" 906
    align="right" 969
    align="right" 543
     
    align="right" 2504
    align="right" 343.839 USD
    -
    YF-86E
     
     
     
     
     
    align="right" 2
     
     
     
    align="right" 2
     
    -
    F-86E
     
     
     
    align="right" 172
    align="right" 164
     
     
     
     
    align="right" 336
    align="right" 219.457 USD
    -
    F-86E Canadair
    rowspan="2" Montreal
     
     
     
     
    align="right" 60
     
     
     
     
    align="right" 60
     
    -
    F-86E Canadair MDAP
     
     
     
     
     
    align="right" 60
     
     
     
    align="right" 60
     
    -
    F-86F
    Columbus
     
     
     
     
    align="right" 90
    align="right" 512
    align="right" 98
     
     
    align="right" 700
    align="right" 211.111 USD
    -
    F-86F
    rowspan="2" Inglewood
     
     
     
     
    align="right" 288
    align="right" 685
    align="right" 286
     
     
    align="right" 1259
    align="right" 211.111 USD
    -
    F-86F MDAP
     
     
     
     
     
     
     
    align="right" 9
    align="right" 271
    align="right" 280
     
    -
    F-86H
    Columbus
     
     
     
     
     
    align="right" 2
    align="right" 154
    align="right" 317
     
    align="right" 473
    align="right" 582.493 USD
    -
    F-86K MDAP
    Inglewood
     
     
     
     
     
     
     
    align="right" 120
     
    align="right" 120
    align="right" 441.357 USD
    -
    !SUMME
    !
    !17
    !265
    !273
    !180
    !684
    !2167
    !1507
    !989
    !271
    !6353
    !
    Im Zeitraum 1. Juli 1956 bis 30. Juni 1958 wurden 970 F-86D zu F-86L umgebaut. Am 30. Juni 1958 hatte die USAF 956 F-86L im Bestand. Es existierten auch einige wenige Aufklärer. Zwei RF-86A entstanden aus der F-86A, zwei YRF-86K aus der F-86D und 19 RF-86F aus der F-86F. Weiterhin erfolgte der Umbau von 38 F-86D zur TF-86D und von einer F-86F zur TF-86F.Statistical Digest USAF 1956. S. 115 ff.; 1957, S. 120; 1958, S. 104; 1960, S. 83; 1961, S. 97 ff.

    Technische Daten

    { align="center" 1
    -
    Länge align="center" 11,43 m align="center" 12,31 m align="center" 11,82 m colspan="2" align="center" 11,43 m
    -
    Spannweite colspan="2" align="center" 11,31 m align="center" 11,92 m align="center" 11,32 m align="center" 11,30 m
    -
    Höhe align="center" 4,51 m colspan="2" align="center" 4,57 m align="center" 4,49 m align="center" 4,39 m
    -
    Leermassealign="center"4760 kgalign="center"6321 kgalign="center"6276 kgalign="center"4825 kgalign="center"5443 kg
    -
    max. Startmasse align="center" 7419 kgalign="center"9050 kgalign="center"9890 kgalign="center"7965 kgalign="center"9621 kg
    -
    Höchstgeschwindigkeit align="center" 1103 km/halign="center"1138 km/halign="center"1114 km/halign="center"1120 km/halign="center"1100 km/h
    -
    max. Reichweite align="center" 1932 kmalign="center"1364 kmalign="center"1690 kmalign="center"2390 kmalign="center"1850 km
    -
    Dienstgipfelhöhealign="center"14.900 malign="center"16.640 malign="center"15.120 malign="center"15.450 malign="center"15.850 m
    -
    Antriebalign="center"1 × GE J47-GE-13 align="center" 1 × GE J47-GE-17 align="center" 1 × GE J73-GE-3D align="center" 1 × Orenda 10 align="center" 1 × RR Avon 26
    -
    Schubalign="center"23,1 kNalign="center"25,8/33,9 kNalign="center"40,4 kNalign="center"33,0 kNalign="center"33,4 kN
    -
    Bordbewaffnungalign="center"6 × 12,7-mm-
    Maschinengewehrealign="center"24 ungelenkte
    70-mm-Raketenalign="center"4 × 20-mm-
    Maschinenkanonen
    1234 kg Außenlastenalign="center"6 × 12,7-mm-
    Maschinengewehre
    2 AIM-9B
    2400 kg Außenlastenalign="center"2 × 30-mm-
    Maschinenkanonen
    2 AIM-9B
    2400 kg Außenlasten

    Nutzer

    miniNorth American F-86A
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • (CAC Sabre)
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
    60 F-86K, von 1955–1962, 1955–1957 in Lahr (D), 1957–1962 in Colmar-Meyenheim; E.C.T.T 1/13 „Artois“, Code: 13.G, später 13.Q; E.C.T.T 2/13 „Alpes“ Code: 13.H, später 13.P; 1962 22 an Italien, Rest abgewrackt bis auf eine Maschine im Musée de l’air et de l’espace in Paris.
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • (CAC Sabre)
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
    179 F-86E(M) (Sabre Mk.4); 1954–1964; 4 Aerobrigata (später 4 Stormo), 9, 10, 12 Gruppo, 12 Gruppo in Grossetto 1959, 9 +10 Gruppo in Practica di Mare, 2 Aerobrigata (später 2 Stormo) 13, 14 Gruppo Novara-Cameri
  • Luftselbstverteidigungsstreitkräfte
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • (CAC Sabre)
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
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  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • Luftwaffe
  • US Air Force
    US Navy
    US Army (QF-86E)
    Air National Guard
    NASA
    ; Zivile Betreiber
    Tracor Flight Systems

    Boeing
    Lockheed

    Siehe auch

  • Liste von Flugzeugtypen
  • Literatur

    • Robbie Robinson: NATO F-86D/K Sabre Dogs. Editions Minimonde76, Le Havre 2018. .
    • Siegfried Wache, Andreas Klein (Hrsg.): North American F-86K „Sabre“. Die 'Sabre Dog' im Dienste der Luftwaffe. AirDOC Aircraft Documentations, Erlangen 2007. .

    Weblinks


    Einzelnachweise


    Kategorie:Jagdflugzeug (1940–1949)
    Kategorie:Einstrahliges Flugzeug
    Kategorie:Erstflug 1947
    Kategorie:North American Aviation
    Kategorie:Zieldarstellungsdrohne
    Kategorie:Luftfahrzeug der Luftwaffe (Bundeswehr)
    Kategorie:Luftfahrzeug im Koreakrieg
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