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Sachsenkam

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Sachsenkam ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern.

Geographie

Die Gemeindefläche teilt sich folgendermaßen auf:
  • Gebäude und Freiflächen: 23,26 ha
  • im Grundbesitz der Gemeinde Sachsenkam befindliche Flächen: 63,40 ha
  • Betriebsflächen: 0,65 ha
  • Erholungsflächen: 2,95 ha
  • Verkehrsflächen: 43,29 ha
  • Landwirtschaftsflächen (mit Moor): 954,75 ha
  • Wald: 506,64 ha
  • Wasser: 59,91 ha
  • Sonstige Flächen 0,61 ha
Es existieren zwei amtlich benannte Gemeindeteile:
  • Reutberg (Kloster)
  • Sachsenkam (Pfarrdorf)

Geschichte

Gegründet wurde Sachsenkam vermutlich im Rahmen von Ansiedlungsmaßnahmen Karls des Großen im 8. oder 9. Jahrhundert. Der Name lässt auf Siedler aus Sachsen oder einen Ortsgründer namens Sahso o. ä. schließen. Eine Urkunde von 1035 belegt eine frühe Zugehörigkeit zum Kloster Tegernsee, später gehört der Ort zum Besitz des Grafen Adalbero von Ebersberg. Das Wappen derer von Ingram, denen das Dorf darauf zufiel, ist seit 1959 Gemeindewappen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erwarb der Tölzer Pfleger Kaspar Winzerer die Hofmark Sachsenkam; danach wechselt der Ort mehrmals den Besitzer. Bei Aufhebung der Hofmark 1848 war das Dorf Eigentum derer von Sigriz.
Anna von Pinzenau erhielt den Ort 1589 zur Mitgift und legte 1606 den Grundstein zu einer Loretokapelle, die erweitert wurde, als sie den wachsenden Strom der Wallfahrer nicht mehr aufnehmen konnte. 1735 wurden die Arbeiten an Kirche und Kloster in jetziger Form abgeschlossen. Das Kloster, seit 1651 an die bayerische Franziskanerprovinz angegliedert, führt seit 1668 eine berühmte Apotheke. Aus derselben Zeit stammt die Brauerei, die heute als Brauereigenossenschaft weitergeführt wird. Von 1837 bis 1958 unterhielt das Kloster eine Mädchenschule, bis heute führt es eine Fremdenpension. Die Nonnen selbst verrichten auch einen großen Teil der Arbeiten, die in der zum Kloster gehörigen Landwirtschaft anfallen.
Vor der Gemeindegebietsreform gehörte die Gemeinde zum Alt-Landkreis Bad Tölz.

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 807 auf 1.315 um 508 Einwohner bzw. um 63 % – der höchste prozentuale Anstieg im Landkreis im genannten Zeitraum.

Politik

Gemeinderat


Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion der CSU/Unabhäng. Wählerschaft gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,85 Prozent. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der 1. Bürgermeister Andreas Rammler.

Wappen

{{Wappenbeschreibung
Kurzdarstellung=
Blasonierung = In Rot eine silberne Hirschstange.
Quelle =
Begründung =
Zusatz =

Kultur und Landschaft

Sehenswürdigkeiten

  • Das Naturschutzgebiet Ellbach- und Kirchseemoor mit dem Kirchsee (bereits 1940 unter Schutz gestellt).
  • Das weithin sichtbar auf einer Hügelkuppe gelegene Kloster Reutberg mit Kirche, Brauerei und dem dazugehörenden Bräustüberl mit Biergarten.
Wegen des schönen Ortsbildes und der Landschaft wird in Sachsenkam seit dem Ende der 1960er Jahre immer wieder für Film- und Fernsehproduktionen gedreht, beispielsweise für Der Bulle von Tölz, Forsthaus Falkenau und Die Rosenheim-Cops. Tatort-Kommissar Horst Schimanski ist schon mal in den Kirchsee „gefallen“.

Baudenkmäler


Bodendenkmäler


Sachsenkam-1.jpgPfarrkirche St. Andreas
Sachsenkam-2.jpgSachsenkam mit Mühlweiher
Kirchsee-2.jpgKirchsee mit Kloster Reutberg

Weblinks


  • Gemeinde Sachsenkam

Einzelnachweise


Kategorie:Ort im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Kategorie:Ersterwähnung 1035
Kategorie:Dorf
 
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