Today: Thursday 17 June 2021 , 5:36 pm


advertisment
search


Magnus Schlichting

Last updated 1 Dag 38 Keer bekeken

Advertisement
In this page talks about ( Magnus Schlichting ) It was sent to us on 16/06/2021 and was presented on 16/06/2021 and the last update on this page on 16/06/2021

Jouw commentaar


Voer code in
 
miniDas Logenhaus Flensburgs, 2011
miniKaiserliche Post in Flensburg-Mürwik, 2015
miniDas Heinrich- und Minna-Schuldt-Stift, 2012
Magnus Schlichting (* 27. Dezember 1850 in Neustadt in Holstein; † 27. März 1919 in Flensburg) war ein deutscher Architekt der insbesondere in NeumünsterDie Heimat: November 1919, Nr. 11. 29. Jahrgang, S. 165 ff., abgerufen am: 16. Dezember 2018http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_schl.htm Archthek. Historisches Architektenregister. Magnus Schlichting, abgerufen am: 16. Dezember 2018 und Flensburg tätig war.

Leben und Schaffen

Magnus Schlichtings Vater war Maurermeister in Neustadt an der Ostsee. Seine Mutter entstammte einer Lehrerfamilie. Insgesamt hatte Magnus Schlichting vier Geschwister. Er absolvierte zusammen mit seinem älteren Bruder Gustav Schlichting drei praktische Lehrjahre als Maurer, in denen sie an der Baugewerkschule in Eckernförde theoretischen Unterricht nahmen. Magnus Schlichting arbeitete danach in Hamburg, Kassel und Berlin. Sein Bruder Gustav blieb übrigens in Berlin und gründete dort später mit dem Architekt Alfred Schulz zusammen das Architekturbüro Schulz & Schlichting. Im Anschluss arbeitete Magnus Schlichting in Kiel unter dem Bauinspektor Krüger. 1877 arbeitete er beim Ausbau der Marschbahn in Glückstadt mit. 1880 wurde bewarb er sich erfolgreich um die Stelle eines Stadtbaumeister in Neumünster. Unter ihm wurde dort die Holstenstraße angelegt. Neben mehreren Privathäusern war er dort verantwortlich für die Errichtung des Zeitungsgebäudes des Holsteinischen Couriers. In dieser Zeit nahm er außerdem auch Architektenaufträge in Marne, Hohenwestedt, Rendsburg und Tönning an. 1898–1900 entstand in Neumünster das Rathaus nach seinen Plänen. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Magnus Schlichting als Stadtbaumeister in Neumünster tätig.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 436 f.Logenhaus Flensburg. Ort des kulturellen Austausches. Das Logenhaus, abgerufen am: 16. Dezember 2018
In den Jahren 1901–1903 wurde erstmals ein Architekturentwurf Schlichtings in Flensburg realisiert, nämlich das Logenhaus Flensburg im Nordergraben 23. Schlichting selbst war ein Logenbruder. Er siedelte nach Flensburg über. Als 1904 in Flensburg die Nikolaistraße als Straßenverbindung zum Holm angelegt wurde,Dieter Pust: Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005, ISBN , Artikel: Nikolaistraße wurde auch die südliche Fassade des 1880 errichteten Wohn- und Geschäftshauses Holm 27 dekorativ gestaltet. Besagte Gestaltung erfolgte durch Magnus Schlichting, welcher sich an der schon existierenden Fassade zum Holm orientierte.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 174 f. Zeitgleich wurde das benachbarte Wohn- und Geschäftshaus Nikolaistraße 3 nach einem Entwurf von Magnus Schlichting errichtet.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 204 f. In den Jahren 1904/05 wurde auch das viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus Holm 53 nach Plänen Schlichtings gebaut.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 180 f. 1906 gestaltete Schlichting in der Flensburger Innenstadt den Eingang Geschäftsgebäudekomplex von Hans Jürgensen, Holm 1/3 neu.Intersport Hans Jürgensen, Firmengeschichte seit 1898, abgerufen am: 16. Dezember 2018 Zusammen mit dem Flensburger Architekten Anton Meyer realisierte er 1907 zudem den Neubau des viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses Holm 38.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 176 f.Flensburger Tageblatt: https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/rum-aus-der-marienburg-seit-vier-generationen-id721896.html Rum aus der Marienburg seit vier Generationen, vom: 2. Oktober 2009; abgerufen am: 16. Dezember 2018 Ein weiteres viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in Norderstraße 27/29 wurde 1908 nach Schlichtings Plänen realisiert.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 214 f. All diese Wohn- und Geschäftshäuser in der Flensburger Innenstadt realisierte Schlichting offensichtlich stets mit einer Putzfassade, was auch typisch für seine übrigen Gebäudeentwürfe war. Des Weiteren erweiterte Schlichting im Jahr 1905 baulich die Gruft Lassen, eine unterirdische Gruftanlage auf dem Mühlenfriedhof der Stadt Flensburg.Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 424 f. Beim Architektenwettbewerb, für den geplanten Bau der Anscharkirche in Neumünster reichte Schlichting 1909 im Übrigen Baupläne ein, mit denen er den zweiten Platz gewann. Seine Kirchenbaupläne wurden in Folge nicht realisiert. Auch in der näheren Umgebung Flensburgs betätigte sich Schlichting als Architekt. Von ihm stammen verschiedene Häuser in Sonderburg, ein Bankgebäude und zwei Hotels in Schleswig, ein Landhaus in Grödersby an der Schlei, eine Apotheke in Süderbrarup, eine Bank in Apenrade, verschiedene Hotels in Wyk auf Föhr sowie Strandanlagen in Westerland auf Sylt. Sein letztes Bauprojekt das Heinrich- und Minna-Schuldt-Stift wurde erst nach seinem Tod fertiggestellt.
Magnus Schlichtings Frau starb offenbar vor ihm. Einer seiner Söhne, der den Beruf seines Vater gewählt hatte, verstarb frühzeitig. Seine älteste Tochter heiratete einen Oberlehrer namens Dr. Schmidt und bekam mindestens ein Kind. Im September 1918 erkrankte Schlichting an einer Grippe, welche zu einem langwierigen Leiden führte. Am 27. März des Folgejahres verstarb er. Am Montag, den 31. März 1919 wurde Magnus Schlichting auf dem Mühlenfriedhof beigesetzt. Er hinterließ zwei Töchter sowie zwei Söhne, die sich ebenfalls im Beruf des Vaters betätigten.

Werke

  • 1898–1900: Rathaus in Neumünstersh:z: Rathaus: Grundstein wurde ganz oben eingebaut, vom: 4. Dezember 2014; abgerufen am: 16. Dezember 2018
  • um 1900: Alte Westbank, ehemaliges Bankgebäude der Westholsteinischen Bank in der Breiten Straße 36 in Itzehoe (siehe dort)sh:z: Alte Westbank in Itzehoe: Zurück zu altem Glanz, vom: 9. April 2018; abgerufen am: 16. Dezember 2018
  • 1901–1903: Logenhaus FlensburgLutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 95
  • 1904: Wohn- und Geschäftshaus Nikolaistraße 3
  • 1904/05: Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus Holm 53
  • 1907: Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus Holm 38 zusammen mit Anton Meyer
  • 1908: Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus Norderstraße 27/29
  • 1910: Kaiserliche Post in Flensburg-Mürwik
  • 1910/11: Wohnstift der Firma C. C. ChristiansenLutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 350 f.
  • 1911: Wohnhaus, Stuhrsallee 35Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 460 f.
  • 1911: Villa, Turnerberg 14
  • 1920/21: Heinrich- und Minna-Schuldt-Stift, zusammen mit dem Architekten Guido Widmann (postum realisiert)Lutz Wilde: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein. Band 2, Flensburg, S. 432 ff.

Einzelnachweise


Weblinks


Kategorie:Architekt (Schleswig-Holstein)
Kategorie:Person (Flensburg)
Kategorie:Deutscher
Kategorie:Geboren 1850
Kategorie:Gestorben 1919
Kategorie:Mann
 
Opmerkingen

Er zijn nog geen reacties




laatst gezien
die meisten Besuche