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Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft

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Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) ist eine von elf Fachbehörden des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Sie entspricht einem Ministerium in Flächenländern und ist zuständig für die Umwelt- und Energiepolitik sowie seit 2020 auch für die Agrarpolitik der Hansestadt.
Zuständiger Senator und Präses der BUKEA ist seit dem 15. April 2015 Jens Kerstan; Staatsrat ist Michael Pollmann (beide Bündnis 90/Die Grünen). Dienstsitz ist ein Bürogebäude auf dem ehemaligen IBA-Gelände im Stadtteil Wilhelmsburg.

Geschichte


Eine eigene Fachbehörde für das zuvor auf verschiedene Fachbehörden aufgeteilte Politikfeld Umwelt gab es in Hamburg erstmals seit dem 1. Dezember 1978, damals unter der Bezeichnung Behörde für Bezirksangelegenheiten, Naturschutz und Umweltgestaltung (BBNU).Neuntes Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Verwaltungsbehörden vom 21. November 1978, Art. 3, Abs. 1 (HmbGVBl. 389).
Ab 1. Januar 1985 trug die Behörde die Bezeichnung Umweltbehörde.Elftes Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Verwaltungsbehörden vom 21. Dezember 1984, Art. 2 (HmbGVBl. S. 290). Ab 1987 übernahm die UB auch die Bereiche Wasserwirtschaft, Energie und Stadtentsorgung aus der damaligen Baubehörde.
Nach der Bürgerschaftswahl 2001 wurde die bisherige Umweltbehörde, das Amt für Gesundheit aus der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der Bereich Verbraucherschutz aus der Wirtschaftsbehörde zur neuen Behörde für Umwelt und Gesundheit zusammengeführt.Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Verwaltungsbehörden und anderer Gesetze vom 4. Dezember 2001, Art. 4 Abs. 1 (HmbGVBl. 462f). Diese wurde jedoch bereits im April 2004 wieder aufgelöst und das Umweltressort mit der bisherigen Behörde für Bau und Verkehr zur Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) zusammengeführt.Zweites Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Verwaltungsbehörden und anderer Gesetze vom 5. April 2004, Art. 4 Abs. 1 (HmbGVBl. 197f.).
Seit dem 1. Juli 2015 existierte die Behörde für Umwelt und Energie.Viertes Gesetz zur Änderung des Gesetzes über Verwaltungsbehörden und anderer Gesetze vom 3. Juni 2015, Art. 4 Abs. 1, (HmbGVBl. 108). Sie wurde aus mehreren Ämtern und Abteilungen der vormaligen BSU gebildet. Zum 1. Januar 2019 wurden die Ämter der BUE neu zugeschnitten und unter anderem ein neues Amt „Energie und Klima“ geschaffen. 2020 wurde im Zuge der Fortführung der rot-grünen Koalition nach der Bürgerschaftswahl im Senat Tschentscher II zusätzlich der Bereich der Agrarpolitik aus der Wirtschaftsbehörde in die Umweltbehörde integriert und eine Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) geschaffen.Senat der Freien und Hansestadt Hamburg konstituiert, Senatskanzlei Hamburg, abgerufen am 10. Juni 2020
Übersicht über den Behördenzuschnitt seit ihrer Gründung 1978:
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!Zeitraum !! Bezeichnung
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1978 – 1985 Behörde für Bezirksangelegenheiten, Naturschutz und Umweltgestaltung (BBNU)
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1985 – 2001 Umweltbehörde (UB)
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2001 – 2004 Behörde für Umwelt und Gesundheit (BUG)
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2004 – 2015 Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)
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2015 – 2020 Behörde für Umwelt und Energie (BUE)
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Organisation und Aufgaben

Die BUKEA ist seit Januar 2019 untergliedert in fünf Ämter (vergleichbar mit Abteilungen in anderen Landesministerien):
  • Zentrale Aufgaben, Recht und Beteiligungen (ZR),
  • Wasser, Abwasser und Geologie (W),
  • Naturschutz, Grünplanung und Bodenschutz (N),
  • Immissionsschutz und Abfallwirtschaft (I) und
  • Energie und Klima (E).
Dazu kommen die Präsidialabteilung (P), die Innenrevision (IR) und eine Stabsstelle Nachhaltigkeit.
Der Behördenleitung wird beratend unterstützt von der Deputation, bestehend aus dem Senator (Vorsitz) und 15 von der Hamburgischen Bürgerschaft gewählten, ehrenamtlich tätigen bürgerlichen Mitgliedern (Deputierte).

Dienstgebäude

Datei:Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg.nnw.jpgminiSitz der BUKEA in Wilhelmsburg, Architekten: Sauerbruch Hutton
Der Dienstsitz der BUKEA und ihrer Vorgängerbehörde ist seit Juli 2013 in der Neuenfelder Straße 19 in Hamburg-Wilhelmsburg. Das Dienstgebäude ist eines der modernsten Gebäude (KW70-Standard). Es verbraucht pro Quadratmeter nur 70 Kilowattstunden Primärenergie im Jahr. Das Gebäude, das von der Hamburger Sprinkenhof GmbH nach Plänen des Architekturbüros Sauerbruch Hutton gebaut wurde, war Teil der Internationale Bauausstellung (IBA) 2013. Damals wurde aus einer ehemaligen Brachfläche im Zentrum von Wilhelmsburg ein neues Stadtquartier erschaffen, zu dem neben vielen IBA-Bauten auch das Gelände der Internationalen Gartenschau 2013 gehört.
Die BUKEA teilt sich das Dienstgebäude u. a. mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW). Im Foyer des Gebäudes steht das über 60 Jahre lang stetig erweiterte und der Stadtentwicklung Rechnung tragende Hamburger Stadtmodell. Auf einer Fläche von rund 111 m² ist die Hamburger Innenstadt mit ihren Bauten, Grün- und Wasserflächen im Maßstab 1:500 nachgebaut.

Weblinks

  • Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
  • Umweltschutz in Hamburg

Einzelnachweise


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Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
 
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