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Rabenstein (Kellerwald)

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Der Rabenstein ist ein hoher Berg des Mittelgebirges Kellerwald bei Affoldern im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Er erhebt sich direkt südlich des in der Rabensteinpforte liegenden Affolderner Sees.

Geographie

Lage

Der Rabenstein erhebt sich im Nordosten des Kellerwaldes innerhalb und am Ostrand sowohl des Naturparks Kellerwald-Edersee als auch des noch stärker geschützten Nationalparks Kellerwald-Edersee. Sein Gipfel liegt 1 km südwestlich von Affoldern, 1,8 km westsüdwestlich von Mehlen, 2,8 km westnordwestlich von Giflitz, 1,8 km nordwestlich von dessen Wohnsiedlung Am Kalkrain und 2,2 km nordöstlich von Kleinern; sie alle gehören zur Gemeinde Edertal. Er befindet sich 234,9 m über dem Wasserspiegel des Affolderner Sees und 245,3 m über jenem der Eder direkt unterhalb der Affolderner Staustufe. Bergnachbarn sind im Südwesten der Kumpeskopf (ca.  ) und im Ostsüdosten die Wolfskaute ( ).

Naturräumliche Zuordnung

Der steil aufragende und dicht bewaldete Rabenstein gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westhessisches Bergland (Nr. 34) und in der Haupteinheit Kellerwald (344) zur Untereinheit Wildunger Bergland (344.2), dessen nordöstlichster Berg er ist. Sein Nordhang fällt in die Rabensteinpforte ab, in der die Eder aus der westlich befindlichen Untereinheit Ederseetrog (344.4) nach Osten in den nördlich vorbei am Berg ziehenden Naturraum Wegaer Ederaue (341.51) fließt, die in der Haupteinheit Ostwaldecker Randsenken (341) zur Untereinheit Wildunger Senke (341.5) zählt. Nach Westen leitet die Landschaft des Berges nördlich vorbei am Kumpeskopf in die Untereinheit Große Hardt (344.3) über. Nach Osten fällt sie über die Wolfskaute in den zur Wildunger Senke gehörenden Naturraum Wildehügelland (341.52) ab.

Schutzgebiete und Blaue Pitsche

Auf dem Rabenstein liegen Teile des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Kellerwald (FFH-Nr. 4819-301; 58,2261 km² groß) und des Vogelschutzgebiets (VSG) Kellerwald (VSG-Nr. 4920-401; 263,9949 km²). Bis auf untere Teile seiner nördlichen Hänge oder an diese heran reichen Teile des FFH- und Vogelschutzgebiets Stausee von Affoldern (FFH-/VSG-Nr. 4820-401; 1,4709 km²) und des dortigen Naturschutzgebiets Stausee von Affoldern (CDDA-Nr. 82621; 1936 ausgewiesen; 1,6248 km²) sowie Teile des östlich davon liegenden FFH-Gebiets Untere Eder (FFH-Nr. 4822-304; 16,659 km²), des dortigen VSG Ederaue (VSG-Nr. 4822-402; 30,9557 km²) und des dortigen Landschaftsschutzgebiets Auenverbund Ederaue (CDDA-Nr. 378400; 1993; 45,0585 km²). Außerdem wurden am 4. November 1999 wurden 72 ha des Berges zum Zwecke der „Entwicklung naturnaher Laubwaldgesellschaften mit einem erhöhten Totholzanteil“ unter Naturschutz gestellt.
Südlich des Berggipfels liegt in einer Senke ein „Blaue Pitsche“ genannter Teich von etwa 15 m Durchmesser, der eine große Anzahl verschiedener Molche beherbergt, die alle unter Schutz stehen.

Einzelnachweise


Martin Bürgener: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 111 Arolsen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)

Weblinks

  • Naturpark Kellerwald-Edersee – Entwicklungsplan, abgerufen am 28. März 2009, auf entwicklungsplan.naturpark-kellerwald-edersee.de
  • Kategorie:Geographie (Edertal)
    Kategorie:Berg im Landkreis Waldeck-Frankenberg
     
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