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Vivantes

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Die Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH (kurz Vivantes) ist ein kommunaler Krankenhausbetreiber in Berlin. Alleiniger Anteilseigner ist das Land Berlin. Das Unternehmen wurde zum 1. Januar 2001 gegründet. Vivantes ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter kommunaler Krankenhauskonzern.

Unternehmensprofil

Nach eigenen Angaben wird rund ein Drittel der Berliner Krankenhauspatienten von Vivantes versorgt. Im Jahr 2012 (2011) fanden 291.486 (284.812) ambulante und 214.593 (211.500) stationäre Behandlungen statt. Vivantes betreibt neun Krankenhäuser mit über 100 Kliniken und Institutionen, die insgesamt über 5329 Betten verfügen. Ferner werden zwölf Pflegeheime für Senioren, zwei Seniorenwohnhäuser, eine ambulante Rehabilitation, ein Hospiz, mehrere medizinische Versorgungszentren, eine ambulante Krankenpflege sowie Tochtergesellschaften für Catering, Reinigung und Wäsche betrieben.
Im Geschäftsjahr 2012 (2011) erwirtschaftete Vivantes mit 14.391 (13.938) Mitarbeitern einen Umsatz von 900 (865) Mio. Euro. Das Ergebnis betrug 6,7 Mio. Euro. (PDF; 2,3 MB) (PDF-Datei; 850 kB) Über 13.500 Mitarbeiter wurden im Jahr 2010 beschäftigt. Nach 2,6 Mio. Euro Gewinn im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen 2010 einen Gewinn von 6,3 Mio. Euro. Der Umsatz lag 2009 bei 785 Mio. Euro, im Jahr 2010 bei 837 Mio. Euro.Vivantes Geschäftsbericht 2010 ( )

Hauptgeschäftsführer

  • Andrea Grebe (kommissarisch seit Oktober 2013, offiziell seit März 2014)
  • Joachim Bovelet (März 2007 – April 2013)
  • Wolfgang Schäfer (November 2000 – April 2006)
Andrea Grebe wurde Ende März 2014 vom Vivantes-Aufsichtsrat zur Vorsitzenden der Geschäftsführung gewählt. Die ehemalige medizinische Geschäftsführerin und Sprecherin der Regionale Kliniken Holding RKH GmbH hatte das Amt bereits seit Oktober 2013 kommissarisch ausgeübt. Vivantes, Pressemitteilung, 26. März 2014, abgerufen am 19. Mai 2014.
Grebe ist Nachfolgerin Joachim Bovelets, der im Februar 2013 überraschend seinen Rücktritt zum Monatsende Juni angekündigt hatte, aber bereits zum 15. April 2013 freigestellt wurde. Sein Vertrag, der 2010 verlängert worden war, hätte offiziell 2017 geendet. Ungewöhnlich war auch, dass Personalausschuss und Aufsichtsrat Bovelet (450.000 Euro Jahresgehalt), die von ihm gewünschte Zahlung einer Abfindung verweigerten.Streit um hohe Abfindung, welt.de, vom 15. Februar 2013; abgerufen am 9. Dezember 2020https://www.kma-online.de/aktuelles/panorama/detail/vivantes-chef-bovelet-tritt-zurueck-a-26262 Vivantes-Chef Bovelet tritt zurück, kma-online.de, vom 10. Februar 2013; abgerufen 3. Dezember 2020https://www.morgenpost.de/berlin/article113732762/Vivantes-Chef-Bovelet-verlaesst-Berlin-ohne-Abfindung.html Vivantes-Chef Bovelet verlässt Berlin ohne Abfindung, Berliner Morgenpost, vom 18. Februar 2013; abgerufen 3. Dezember 2020 Im Januar 2014 stellte Vivantes gegen Bovelet Strafanzeige wegen Untreue. Mitangeklagt wurde der vormalige Geschäftsführer der Vivantes-Tochter „Forum für Senioren“, Dieter Wopen bzw. Heinz-Dieter Wopen (sic), der in dieser Funktion seit Ende 2007 tätig gewesen war (siehe hier).https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/vivantes-stellt-strafanzeige-gegen-ex-chef-bovelet-a-27893 Vivantes stellt Strafanzeige gegen Ex-Chef Bovelet, kma-online.de, vom 31. Januar 2014; abgerufen 3. Dezember 2020 Bovelet war schon während seiner Amtszeit umstritten. Ihm wurde der Weggang von 81 Führungskräften angelastet, wobei allein im Jahr 2012 von Vivantes 3,2 Millionen Euro an Abfindungszahlungen hatten aufgebracht werden müssen.https://www.welt.de/print/die_welt/berlin/article113650229/Streit-um-hohe-Abfindung.html Streit um hohe Abfindung, welt.de, vom 15. Februar 2013; abgerufen am 9. Dezember 2020 Davon entfielen bspw. 590.000 Euro auf die renommierte Chefärztin Karin Büttner-Janz (250.000 Euro Jahresgehalt), die ihr das Berliner Arbeitsgericht zugesprach.https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article108980680/Olympiasiegerin-erhaelt-590-000-Euro-Abfindung.html Karin Büttner-Janz: Olympiasiegerin erhält 590.000 Euro Abfindung, welt.de, vom 4. September 2012; abgerufen am 9. Dezember 2020https://www.berliner-zeitung.de/karin-buettner-janz-die-kaempferin-li.44379 Karin Büttner-Janz: Die Kämpferin, berliner-zeitung.de, vom 21. Juni 2013; abgerufen am 9. Dezember 2020 Sein Verhältnis zum damaligen Finanzsenator Ulrich Nußbaum galt, auch auf persönlicher Ebene, als sehr angespannt.https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ex-vivantes-chef-joachim-bovelet-konzern-stellt-strafanzeige-li.59100 Ex-Vivantes-Chef Bovelet: Konzern stellt Strafanzeige, Berliner Zeitungberliner-zeitung.de, vom 20. Februar 2014; abgerufen am 3. Dezember 2020
Bovelets Vorgänger, der Vivantes-Gründungsgeschäftsführer Wolfgang Schäfer, stand bei seinem Abgang ebenfalls in der Kritik.Vivantes-Chef verlässt 2006 seinen Posten tagesspiegel.de, vom 14. Januar 2004; abgerufen 3. Dezember 2020 Unter seiner Führung war der neu gegründete Konzern 2004 knapp der Insolvenz entgangen und hatte nur dank der 230-Millionen-Euro-Schuldenübernahme des Landes Berlin überlebt. Später konnte ein schmaler Gewinn erwirtschaftet werden, weil die Vivantes-Belegschaft auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichtete.https://www.tagesspiegel.de/berlin/vivantes-droht-die-pleite-konzern-erwaegt-aus-fuer-kliniken/481838.html Vivantes droht die Pleite - Konzern erwägt Aus für Kliniken, Der Tagesspiegeltagesspiegel.de, vom 14. Januar 2004; abgerufen 3. Dezember 2020

Klinikbetrieb

Zum Konzern gehören folgende Krankenhäuser in Berlin:
  • Auguste-Viktoria-Klinikum
  • Humboldt-Klinikum
  • Klinikum Am Urban
  • Klinikum Kaulsdorf
  • Klinikum im Friedrichshain, Standort Landsberger Allee
  • Klinikum im Friedrichshain, Standort Prenzlauer Berg
  • Klinikum Neukölln
  • Klinikum Spandau
  • Wenckebach-Klinikum

Pflegebetrieb

Des Weiteren sind folgende Pflegeeinrichtungen im Geschäftsbereich Vivantes – Forum für Senioren GmbH angesiedelt:
  • Haus Teichstraße (Reinickendorf)
  • Haus John F. Kennedy (Reinickendorf)
  • Haus Sommerstraße (Reinickendorf)
  • Haus Jungfernheide (Charlottenburg-Wilmersdorf)
  • Haus Dr.-Hermann-Kantorowicz (Spandau)
  • Haus Seebrücke (Spandau)
  • Haus Ernst Hoppe (Spandau)
  • Haus Leonore (Steglitz-Zehlendorf)
  • Haus Wilmersdorf (Charlottenburg-Wilmersdorf)
  • Haus Jahreszeiten (Friedrichshain-Kreuzberg)
  • Haus Weidenweg (Friedrichshain-Kreuzberg)
  • Ida-Wolff-Krankenhaus und Pflegeheim (Neukölln)
  • Kurzzeitpflege am Vivantes Klinikum Neukölln (Neukölln)

Ausbildung

Im konzerneigenen Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG) beschäftigt Vivantes in den Berufsfeldern Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Operationstechnische Assistenten (OTA) und Hebammen kontinuierlich über 750 Auszubildende.

Klägerin und Beklagte in bekannt gewordenen Gerichtsverfahren

Der Fall der Altenpflegerin Brigitte Heinisch

Die examinierte Altenpflegerin Brigitte Heinisch war zwischen 2002 und Anfang 2005 in einer Berliner Pflegeeinrichtung des Konzerns beschäftigt. In dieser Zeit hatte sie die Arbeitsüberlastung des Pflegepersonals beklagt, vor allem aber auf erhebliche Mängel in der Pflegequalität und Pflegedokumentation hingewiesen. Dies geschah anfangs konzernintern, dann öffentlich, indem sie im Dezember 2004 gegen Vivantes Strafanzeige wegen Betruges erhob. Daraufhin wurde ihr, im Februar 2005, fristlos gekündigt.„Whistleblower“-Prozess:Gefeuerte Altenpflegerin bekommt Abfindung, in Süddeutsche Zeitung, vom 26. Mai 2012
In der Folge kam es vor Berliner Gerichten zu mehreren Prozessen und schließlich zur Anrufung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) durch Brigitte Heinisch, die ihr Recht auf Meinungsfreiheit durch die Urteile deutscher Gerichte verletzt sah. Auslöser war ein Urteil des Berliner Landesarbeitsgerichts, vor dem Heinisch vergeblich gegen ihre fristlose Kündigung durch die Vivantes GmbH geklagt hatte. In der Causa Heinisch v. Germany erhielt sie schließlich 15.000 € Schadenersatz zugesprochen, zahlbar durch die Bundesrepublik Deutschland (Urteil Nr. 28274/08 vom 21. Juli 2011 des EGMR).Heinisch ./. Deutschland, Urteil vom 21. Juli 2011, Nr. 28274/08; http://hudoc.echr.coe.int/sites/eng/pages/search.aspx?i=001-108773 anonymisierte deutsche Übersetzung der Bundesregierung.
Abschließend beigelegt wurde die Affäre in einem gerichtlichen Vergleich, bei dem Vivantes der ehemaligen Mitarbeiterin 90.000 € zahlte und die fristlose Kündigung in eine ordentliche wandelte.Erfolg für Brigitte Heinisch: Altenpflegerin erhält 90.000 Euro, in Der Tagesspiegel, vom 25. Mai 2012
Für ihr Engagement wurde Heinisch 2007 der Whistleblower-Preis der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und der Deutschen Sektion der International Association of Lawyers against Nuclear Arms (IALANA) verliehen.Liste der VDW-Preisträger, Eintrag für das Jahr 2007; abgerufen am 3. Dezember 2020
2008 veröffentlichte Heinisch ihre Erfahrungen als Vivantes-Mitarbeiterin in einem autobiographischen Sachbuch.Buchrezension auf whistleblower-net.de, vom 29. September 2008; abgerufen am 3. Dezember 2020

Gerichtsverfahren gegen ehemalige Vivantes-Manager


Vivantes erregte wegen Gerichtsverfahren gegen ehemalige hochrangige Manager wiederholt öffentliches Medieninteresse.Meldungen zu Gerichtsverfahren gegen Ex-Finanzgeschäftsführer Bend K. und Ex-Geschäftsführer Joachim Bovelet, finance-magazin.de, vom 13. März 2014; abgerufen am 3. Dezember 2020
Im März 2014 entließ Vivantes den damaligen Finanzgeschäftsführer Bernd K. wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit. Bei Vergabeverfahren soll er von Auftragnehmern Gelder als Gegenleistung für die Auftragserteilung angenommen haben. Zur Anklage kam es im Fall einer Reinigungsfirma mit Kontakten zur Berliner Clan-Kriminalität, die sich um einen Auftrag zur Schneebeseitigung bemüht hatte, sowie im Fall einer Telekommunikationsfirma, die hoffte, den Auftrag zur Modernisierung der entsprechenden Vivantes-Anlagen zu erhalten.Wegen Bestechlichkeit vor Gericht: Ehemaliger Vivantes-Top-Manager soll für Auftrag 250.000 Euro kassiert haben, bz-berlin.de, vom 12. August 2020; abgerufen 9. Dezember 2020Berliner Krankenhaus-Konzern: Korruptions-Prozess gegen Vivantes-Manager beginnt, Der Tagesspiegel, vom 13. August 2020 Im Fall der Reinigungsfirma entging Bernd K. einer Verurteilung aufgrund nicht ausreichender Indizien.Berlins kriminelle Subkultur: Wie Beamte, Manager und Ärzte mit Clans illegale Geschäfte machen, Der Tagesspiegel, vom 14. August 2020 Ein Urteilsspruch im Prozess um die Erteilung des Auftrages zur Modernisierung des Vivantes-Telekommunikationsnetzes steht noch aus (Stand Dezember 2020). Zusätzliche Brisanz gewann die Affäre „Bernd K.“, als bekannt wurde, dass die international agierende Personalberatungsfirma Kienbaum den Vivantes-Aufsichtsrat im Jahr 2011 vergeblich vor einer Anstellung K.'s gewarnt hatte.https://www.welt.de/print/welt_kompakt/berlin/article127163629/Personalberater-warnten-vor-Vivantes-Finanzchef.html Personalberater warnten vor Vivantes-Finanzchef, Die Weltwelt.de, vom 22. April 2014; abgerufen am 9. Dezember 2020
Kurz zuvor, im Februar 2014, hatte die Berliner Staatsanwaltschaft Klage gegen den ehemaligen Vivantes-Geschäftsführer Joachim Bovelet erhoben, der den Konzern im Februar 2013 verlassen hatte. Der Verdacht lautete auf Untreue. Bovelet wurde vorgeworfen, angeblich unlautere Machenschaften eines weiteren Managers, Dieter Wopen, gedeckt zu haben. Das Verfahren wurde im Mai 2018, wegen mangelnden Tatverdachts, eingestellt.Verfahren gegen Ex-Vivantes-Chef eingestellt, Der Tagesspiegel, vom 15. Mai 2018 Wegen eines ähnliches Vorwurfs, nämlich aufgrund des Verdachts auf Untreue und Steuerhinterziehung, wurden im Mai 2019 erneut Ermittlungen gegen Joachim Bovelet eingeleitet. Die Vorwürfe zielen auf seine Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des Klinikverbundes Regiomed, der er zwischen 2013 und 2018 nachging.Anzeige gegen Ex-Regiomed-Chef Bovelet, kma-online.de, vom 9. Mai 2019; abgerufen am 3. Dezember 2020https://www.obermain.de/lokal/obermain/art2414,817952 Regiomed: Hat Joachim Bovelet pflichtwidrig Aufträge vergeben?, Obermain-Tagblattobermain.de, vom 12. Februar 2020, aktualisiert am 20. Februar 2020; abgerufen am 3. Dezember 2020 Ein Urteilsspruch steht noch aus (Stand Dezember 2020).
Neben Bovelet mitangeklagt wurde der vormalige Geschäftsführer der Vivantes-Tochter „Forum für Senioren“, Dieter bzw. Heinz-Dieter Wopen, der diese Funktion von Ende 2007 bis Ende 2012 innegehabt hatte. Zum Zeitpunkt der Klageeinreichung war er bereits in den Vorstand der Marseille-Kliniken gewechselt (seit Ende 2015 MK-Kliniken), wo er zunächst den Bereich ambulante Pflege und Expansion des Pflegegeschäfts leitete und dann Vorstandschef wurde.Dossier „Vivantes - Forum für Senioren GmbH, Berlin, Germany“, auf northdata.com; aufgerufen am 4. Dezember 2020. Siehe dort Wopens wechselnder Gebrauch seines Vornamens und seine Beschäftigungsdatenhttps://www.healthcaremarketing.eu/koepfe/detail.php?rubric=K%F6pfe&nr=16854 Dieter Wopen zum neuen Marseille-Vorstand bestellt, auf healthcaremarketing.eu, vom 5. Oktober 2012; abgerufen am 4. Dezember 2020 Wopen wurde vorgeworfen, nach Errichtung eines Pflegeheims durch die Vermögensverwaltungsgesellschaft Senectus GmbH, nicht auf Vertragserfüllung in Form des vereinbarten Komplettpakets bestanden zu haben. Damit war „Forum für Senioren“ gezwungen, zusätzliche Gelder für die Einrichtung des Pflegeheims aufzubringen. Auch dabei habe sich Wopen pflichtvergessen verhalten, indem er die Anschaffung von Möbeln nicht offiziell ausgeschrieben, sondern freihändig vergeben habe. Durch Wopens Vorgehen sei der Vivantes-Tochter ein Schaden von 900.000 € entstanden. Vivantes-Chef Bovelet habe Wopens Verhalten gedeckt und sich so mitschuldig gemacht.https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/vivantes-stellt-strafanzeige-gegen-ex-chef-bovelet-a-27893 Vivantes stellt Strafanzeige gegen Ex-Chef Bovelet, kma-online.de, vom 31. Januar 2014; abgerufen 3. Dezember 2020 Im April 2017 reichten auch die MK-Kliniken Klage gegen Wopen ein, der von 2012 bis 2016 der Konzernspitze angehört hatte, zuletzt als Alleinvorstand.https://www.handelsregister-online.de/handelsregisterauszug/Berlin/Charlottenburg-Berlin/MK-Kliniken-AG Handelsregisterauszug, Veränderung vom 6. Juli 2016, Quelle: Amtsgericht Charlottenburg (Berlin), HRB 86329 B; abgerufen am 4. Dezember 2020 Der Vorwurf lautete auf „schwere Pflichtverletzungen, Missmanagement und unehrbares Verhalten“. Wegen gravierender Pflegemängel hatte 2013 die Heimaufsichtsbehörde des Landkreises Rhein-Kreis Neuss zwei MK-Pflegeheime schließen lassen. Den auf rund 5,7 Millionen Euro bezifferten Schaden wollen die MK-Kliniken im Rahmen einer Schadensersatzklage gegen Wopen und dessen ehemaligen Konzernkollegen, Michael Thanheiser, beitreiben.https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/mk-kliniken-verklagen-ex-vorstand-wopen-auf-schadensersatz-a-34664 MK-Kliniken verklagen Ex-Vorstand Wopen auf Schadenersatz, kma-online.de, vom 22. April 2017; abgerufen 3. Dezember 2020 (Zwei Monate später widerrief die Maternus-Kliniken AG die 2016 erfolgte Berufung Thanheisers zu ihrem Vorstandsvorsitzenden.https://www.kma-online.de/aktuelles/koepfe/detail/maternus-kliniken-ag-wiederruft-benennung-von-michael-thanheiser-a-35080 Mit sofortiger Wirkung: Maternus-Kliniken AG wiederruft Benennung von Michael Thanheiser, Kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazinkma-online.de, vom 22. Juni 2017; abgerufen 4. Dezember 2020)

Weblinks


  • Website von Vivantes
  • Interview mit Joachim Bovelet, Vorsitzender der Vivantes-Geschäftsführung, Deutsches Ärzteblatt, 16. September 2011 (PDF)

Einzelnachweise


Kategorie:Klinikgruppe
Kategorie:Dienstleistungsunternehmen (Berlin)
Kategorie:Gegründet 2001
 
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